Anverwandlung zum grandiosen Gleichen
Aus der Melancholie eines Abschieds entführten die unter dem Markenzeichen "Altenberg-Trio" firmierenden Virtuosen in die schönsten Hoffnungen des Neuen:

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DEUTSCHLANDSBERG. Aus der Melancholie eines Abschieds entführten die unter dem Markenzeichen "Altenberg-Trio" firmierenden Virtuosen in die schönsten Hoffnungen des Neuen: Claus-Christian Schuster (60), der 1984 mit Boris Kuschnir und dem verewigten Martin Hornstein den Grundstein für dieses renommierte Trio gelegt hatte, und der polnisch-deutsche Cellist Alexander Gebert (35) stiegen nun aus.
Sie verabschiedeten sich deshalb vom Publikum und ihrer Mentorin Barbara Faulend-Klauser in der Musikschule Deutschlandsberg mit einer fulminanten rhythmischen Erfüllung von Maurice Ravels unfassbarem Trio (1914).
Für die Anverwandlung des "Altenberg-Trio"-Niveaus auf gleichem Level scharten sich im zweiten Teil zwei Neue um den unfehlbaren Geiger Amiram Ganz. Christopher Hinterhuber, der 39-jährige Kärntner, am Fazioli, und Christoph Stradner (42), Solocellist der Wiener Symphoniker, entfesselten den formsprengenden Sturm und romantischen Überschwang von Felix Mendelssohn Bartholdys d-Moll-Trio (1839). Hinterhubers moderne "Klangrede", die Bravour von Ganz und der Farbreichtum von Stradners Stradivari-Cello von 1680 setzten ein grandioses Zukunftssignal. Demnächst musiziert das neue Trio (Foto) in Russland und Belgien.















