Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
  • Zur Kärnten-Ausgabe
  • 25. Oktober 2014 02:37 Uhr | Als Startseite
    Neu registrieren
    Atemlos war niemand 10. Elevate-Festival in Graz eröffnet Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Kultur & Medien Nächster Artikel Atemlos war niemand 10. Elevate-Festival in Graz eröffnet
    Zuletzt aktualisiert: 04.09.2012 um 14:25 UhrKommentare

    Katholischer Verband will weiter gegen Seidl vorgehen

    Jene ultrakonservative katholische Organisation, die ihn angezeigt hat, will bei einem möglichen Prozess gegen Ulrich Seidl als Kläger dabei sein: "Seidl hat zwei Milliarden Christen auf der Welt beleidigt."

    Regisseur Ulrich Seidl un Regisseur Ulrich Seidl in Venedig

    Foto © ReutersRegisseur Ulrich Seidl un Regisseur Ulrich Seidl in Venedig

    Die ultrakonservative katholische Organisation "NO 194", die bei der Staatsanwaltschaft in Venedig eine Klage gegen den österreichischen Regisseur Ulrich Seidl wegen Blasphemie in seinem neuen Film "Paradies: Glaube" eingereicht hat, will als Zivilkläger an einem möglichen Prozess gegen den Filmemacher teilnehmen. "Wir wollen Schadenersatz von Seidl und den anderen Angeklagten verlangen", kündigte Rechtsanwalt Pietro Guerini, Präsident der katholischen Organisation, im Gespräch mit der APA an. "Seidl hat zwei Milliarden Christen auf der Welt beleidigt, für die das Kreuz ein Symbol ihrer Religion ist."

    Den Schadenersatz will der Rechtsanwalt für Benefizzwecke spenden, oder zur Finanzierung seiner Organisation nutzen, die sich in Italien für die Abschaffung des Gesetzes starkmacht, das seit den 1970er Jahren einen legalen Schwangerschaftsabbruch ermöglicht. Laut Guerini werde das Gericht in Venedig in etwa drei Monaten entscheiden, ob es zum Prozess gegen Seidl, die Schauspielerin Maria Hofstätter, die Filmproduzenten, sowie die Leiter des Filmfestivals von Venedig kommt.

    "Ich hoffe, dass der Richter nicht politisch handelt, sondern das geltende Gesetz anwendet, das die Beleidigung einer Religion durch die Verleumdung ihrer Gläubigen bestraft", meinte Guerini. Für dieses Vergehen ist laut dem italienischen Strafgesetzbuch eine Geldstrafe bis zu 5.000 Euro vorgesehen.

    "Uns geht es aber nicht so sehr um die Strafe, sondern um die Verurteilung. Man muss religiöse Symbole respektieren. Das gilt natürlich auch für moslemische, oder jüdische Symbole. Ich bin der Meinung, dass zwei Milliarden Christen nicht mit Obszönitäten beleidigt werden dürfen", so Guerini.

    Quelle: APA

    Mehr Kultur & Medien

    Mehr aus dem Web

      Familienkulturtag

      UMJ

      Mit Workshops, Familienführungen, einer Kreativwerkstatt und vielem mehr hält das Universalmuseum Joanneum in allen seinen Häusern am 20. September den Kleine Zeitung-Familienkulturtag ab.

      KLEINE.tv

      Elevate: "Halbinseln gegen den Strom"

      Die Deutsche Aktivistin Friederike Habermann diskutierte im Rahmen des E...Bewertet mit 5 Sternen

       

      Events & Tickets

      Die besten Events in Kärnten und der Steiermark. Plus: Tickets für alle Veranstaltungen in ganz Österreich online bestellen.



      Kultur-Fotoserien

      Elevate: Die Eröffnungsparty 

      Elevate: Die Eröffnungsparty

       

      World Press Photo

      AP/Paul Hansen

      Erschütternde Augenblicke: Männer halten eine Zweijährige und ihren drei Jahre alten Bruder in den Armen: Beide Kinder starben bei einem israelischen Luftangriff. Diese und ähnlich bewegende Aufnahmen überzeugten eine internationale Jury.

       

      Kino-Fotoserien

      Michael Douglas im Porträt 

      Michael Douglas im Porträt

      Bibliothekenführer

      APA


      Seitenübersicht

      Zum Seitenanfang
      Bitte Javascript aktivieren!