Laute Fernsehwerbung gehört der Vergangenheit an
Der hektische Griff zur Fernbedienung, weil die Fernsehwerbung wieder einmal viel lauter ist, als die Sendung zuvor, ist ab Samstag nicht mehr notwendig.

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Vorbei sind die Fernsehzeiten, als man beim Spielfilm sanft entschlummert ist und plötzlich von lauter Werbung aus dem Schlaf gerissen wurde. Ab Freitag senden die deutschen Sender ihr Programm in einer einheitlichen Lautstärke. Am Samstag ziehen ORF, ATV, Puls 4, Servus TV und sixx Austria nach. Fortan werden die einzelnen Kanäle und Programmelemente wie Sendehinweise und Werbung "nicht mehr lauter sein als andere", kündigt Corinna Drumm, Geschäftsführerin des Verbandes Österreichischer Privatsender (VÖP) an. Damit gehören nun auch die teils lästigen Lautstärkeunterschiede beim Zappen von Sender zu Sender der Vergangenheit an.
Europaweit
Durch diese Initiative der EBU (Europäische Rundfunkunion), an der 74 Rundfunkanstalten teilnehmen, sollte sich auch die Kundenzufriedenheit erhöhen. "Es hat bei unserem Kundendienst immer wieder Beschwerden gegeben, weshalb die Werbung oder diverse Trailer so laut seien", heißt es in der ORF-Pressestelle. Auch die Werbewirtschaft legte sich der Neuregelung gegenüber nicht quer, führten die lauten Spots auf manchen Kanälen - wie etwa Vox - doch häufig zu einem automatischen Wegschaltreflex.
Eintönig wird das Programm dadurch natürlich nicht werden: Innerhalb der Filme, Serien oder Spots kann man dramaturgische Effekte durchaus dynamischer (aber eben nicht unbedingt lauter) auf den Zuschauer wirken lassen.















