Roms bröckelnder Trevi-Brunnen wird untersucht

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Roms weltbekannter Trevi-Brunnen, ein barockes Meisterwerk des 18. Jahrhunderts, wird detailliert untersucht. Nachdem sich im Juni aus der etwa 20 Meter breiten Brunnenanlage einige Gesimsteile gelöst hatten, machten sich Experten am Montag ans Werk, um die Stabilität der Statuen des Bauwerks zu überprüfen. Das Wasser wurde dazu aus dem Brunnen abgelassen.
Der römische Bürgermeister Gianni Alemanno kündigte eine tief greifende Restaurierung des Brunnens an, die circa 2,5 Millionen Euro kosten soll. Die Lösung einiger Gesimsteile dürfte laut Experten auf die extremen Klimaschwankungen der vergangenen Jahre zurückzuführen sein. Der Brunnen, immer wieder auch das Ziel von Vandalen, wurde spätestens durch Federico Fellinis Film "La Dolce Vita" weltbekannt, in dem Anita Ekberg im Trevi-Wasser badet.
Am vergangenen Mittwoch waren in Rom Teile einer Mauer aus dem 19. Jahrhundert zum Einsturz gekommen. Das Werk des Architekten Giuseppe Valadier steht an einer Straße, die von der Piazza del Popolo zur berühmten Pincio-Terrasse führt, einer Aussichtsterrasse im Park der Villa Borghese. Die Straße wurde vorübergehend für den Verkehr gesperrt, konnte aber kurz daraufhin wieder freigegeben werden.















