Die Energie, die Politik und der Knoblauch
Ingrid Thurnher am Runden Tisch kommt vor, die älteste Windkraftanlage "Drahdiwaberl" ebenso. Arnold Schwarzenegger spielt mit, ein Lobbyist verschwindet (gleich im Verbrennungsofen) und zwischendurch gibt's Fasan oder Sushi ohne Reis. Kurz: In ihrem 14. Mira-Valensky-Krimi ist Eva Rossmann in Hochform.
Es geht um die Zukunft der Energieversorgung. Ein Thema, das auch ohne das Riesen-Blackout in Indien, reichlich Zündstoff birgt. Ein Weinviertler Dorf nimmt sich das energieautarke Güssing zum Vorbild, daneben matchen sich Großkonzerne um internationale Leitungsnetze und arbeiten gegen regionale Energieversorger. Websites werden gehackt, Pipelines gesprengt. Und für ihre Story bekommt die Journalistin Mira erst einmal keinen Platz im Magazin, weil: schlecht fürs Inseraten-Geschäft.
Sehr informativ, spannend, entlarvend, systemkritisch und politisch ist dieser Krimi. Und bewusstseinsbildend obendrein. Da greift im Supermarkt keine(r) mehr zum Knoblauch aus China. USCHI LOIGGE















