Frequency mit "Welcome Day" gestartet

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Das zwölfte Frequency-Festival, das heuer erstmals vier Tage dauert, hat am Mittwoch mit dem Auftritt des deutschen Rappers Cro begonnen. Über erstmals vier Tage und Nächte werden in St. Pölten sechs Bühnen bespielt, zusätzlich sorgen DJs auf dem "Party Floor" für Stimmung bis in die Morgenstunden.
Am "Welcome Day" am Mittwoch konnte man mit einem weniger dichten Programm als an den folgenden Tagen entspannt einsteigen.nach Cro treten noch Ed Sheeran, The Black Keys und The Killers auf.
Die Besucher strömten bei Sonnenschein entspannt auf das Gelände in St. Pölten. Die Anreise hat sich laut ÖAMTC am Mittwochvormittag bzw. Mittag durch für einen Feiertag doch regen Verkehr bei der Westautobahn-Abfahrt (A1) St. Pölten Süd und Mariazellerstraße (B20) bemerkbar gemacht. Das Gros an Einsätzen verzeichnet der "festivalerfahrene" Autofahrerclub normalerweise bei der Abreise - da geht es um Pkw-Öffnungen, weil die Autoschlüssel verloren gegangen sind, und Starthilfen, weil tagelang angeschlossene Kühlboxen den Fahrzeugbatterien den Garaus gemacht haben.
Eine derartige Panne gab es diesmal bereits bei der Anfahrt: Tiroler Fans waren mit einem als Wohnmobil adaptierten, 38 Jahre alten Feuerwehrauto angereist, das allerdings knapp vor dem Parkplatz "den Geist aufgab". Das Fahrzeug wurde vom ÖAMTC auf den gewünschten Standort geschleppt, ein erst zu beschaffender Ersatzteil soll dann am Sonntag eingebaut werden.
Auch das Rote Kreuz ist bereits "in die Arbeit" gestartet: Mehrfach mussten bereits Verstauchungen, Prellungen und kleinere Schnittwunden versorgt, aber auch Halsschmerzen behandelt werden. Bis 14.30 Uhr nahmen rund 20 Festivalbesucher die Dienste der Rettungskräfte in Anspruch. Während sich die Camping-Areale füllten, wurden die acht Sanitätsstützpunkte mit Material bestückt. Für die kommende erste Festivalnacht seien rund 50 Sanitäter sowie 14 Einsatzleitungs- und Versorgungsmitarbeiter des Roten Kreuzes gerüstet.
Am Campingplatz wurden die ersten Zelte aufgebaut, viele Besucher machten es sich mit lustigen Accessoires heimelig. Manche kauften ihre Wohnung für die nächsten vier Tage erst am Parkplatz vor einem großen Kaufhaus, wo eine Sportartikelfirma einen Sonderstand mit Outdoor-Produkten eingerichtet hatte.
Der Veranstalter geht von insgesamt 160.000 Besuchern bis einschließlich Samstag aus. Aus polizeilicher Sicht gab es bisher keinerlei Vorkommnisse.














