Virtuosität, serviert mit Pfiff und Schliff
GRAZ. Mit zwei feinsinnig musizierenden Künstlern, der Wiener Pianistin (und frischgebackenen Universitätsprofessorin) Barbara Moser und dem deutschen Geiger Volkhard Steude, Konzertmeister der Wiener Philharmoniker, präsentierte sich das vierte heurige Eggenberger Schlosskonzert.
Ihre Dissertation schrieb Moser über eine Bellini-Oper. Dem Belcanto also "verpflichtet", feierte sie mit einem Originalstück aus Giordanos "Fedora" und der Liszt-Bearbeitung des Sextetts aus Donizettis "Lucia" mit Anschlagsnuancierungen und Pianoschattierungen einen vielversprechenden Solo-Einstand.
Auf einer Stradivari der Nationalbank deckte dann Steude alle Facetten virtuoser Geigenkunst ab. Und machte César Francks A-Dur-Sonate sowie Virtuoses von Kreisler und Príhoda zum packenden Erlebnis. Viel Jubel. WALTHER NEUMANN
Im Radio: 30.9, 19.30 Uhr, Ö1. ORF (2)














