Erste inhaltliche Details zur ersten "Wienwoche"
Auf Initiative der Rathaus-Grünen in der Bundeshauptstadt findet von 21. September bis 7. Oktober erstmals die "Wienwoche" statt. Erste inhaltliche Details stehen mittlerweile fest. So wird das künstlerische Spektrum von Musik im Waschsalon über Straßentheater bis hin zu einer Messe für Arbeit und Arbeitslosigkeit reichen, wie das Leitungsteam der "Wienwoche" informierte.
Neben den drei schon angekündigten Themengruppen "Agieren", "Geschichte neu schreiben" und "Raum umverteilen" seien wegen "zahlreicher inhaltlicher Überschneidungen" noch die Sektoren "Involviert berichten" und "Musik" dazugekommen, ließ das Leitungsteam - die Künstler Petja Dimitrova und Can Gülcü sowie die Wissenschafterin und Kuratorin Radostina Patulova - wissen.
Teile der "Wienwoche" werden eine Messe für Arbeit und Arbeitslosigkeit, Workshops für junge Musiker mit anschließender Performance in einem Waschsalon oder "Touren und Interventionen entlang der Nahrungsmittelwertschöpfungskette" sein. Darüber hinaus sind eine Ausstellung über die historische und aktuelle Situation von Roma in Europa und ein Straßentheater über Nationalstaaten und deren Grenzpolitik geplant.
Bei den Locations bemüht man sich ebenfalls um Heterogenität. Bespielt werden beispielsweise ein Bezirksmuseum, öffentliche Räume wie der Matzleinsdorfer Platz oder Orte der Selbstorganisation wie das Lesben- und Schwulenhaus "Rosa Lila Villa".
Der Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund bei den teilnehmenden Künstlern liegt laut Leitungstrio zwischen 30 und 40 Prozent, wobei diese Frage eher nebensächlich sei: "Viel wichtiger ist uns, dass unterschiedliche Personen, Gruppen und Initiativen an 'Wienwoche' teilnehmen, die sich anhand emanzipatorischer, kritischer und kollektiver Projekte gegen Ausschlüsse und Diskriminierungen stellen."















