Beste Kinofilme
LONDON. Alle zehn Jahre lädt "Sight & Sound", Magazin des britischen Filminstituts, zur Wahl der besten Filme. Seit 1962 war Orson Welles' "Citizen Kane" die Nummer 1, heuer muss er mit Platz 2 zufrieden sein. Es folgen "Tokyo Story" (Ozu Yasujiro), "La Règle du jeu" (Jean Renoir, als einziger Film seit der ersten Liste 1952 in den Top 10), "Sunrise" (F. W. Murnau), "2001" (Stanley Kubrick), "The Searchers" (John Ford), "Der Mann mit der Kamera" (Dziga Vertov), "Die Passion der Jean d'Arc" (Carl Theodor Dreyer) und "8½" (Federico Fellini). Platz 11 geht an Sergej Eisensteins "Panzerkreuzer Potemkin ". Ach, ja, der neue "Beste Film aller Zeiten" heißt "Vertigo": Alfred Hitchcock drehte den Thriller mit James Stewart und Kim Novak 1958. "Mulholland Drive" von David Lynch (2001, Platz 28) ist der jüngste Film der Top 50. Befragt wurden 864 Kritiker, Autoren und Regisseure. No. 1 bei Letzteren: "Tokyo Story", "Vertigo" ist No. 7.














