Dokureihe "Die Royals: "Wenig Lob und sehr viel Adel
Wenn am 14. August die ORF-Dokureihe "Die Royals" startet, erfährt man pikante Details aus der oft wenig vornehmen Welt des Adels. Alfons Haider und Lisbeth Bischof moderieren.

Foto © APPrinz Charles ist nur einer von vielen, die nicht nur für positive Schlagzeilen in der royalen Welt sorgen
Wenn blaues Blut in Wallung gerät, ist auch der (oder die) Adelige plötzlich nur noch ein Mensch und vor Fehltritten, erstaunlich häufig auch sexueller Natur, nicht gefeit. Und so lautet beispielsweise der Titel der dritten Folge "Die Royals - Ihre Schattenfrauen", jener der Ersten "Ihre wahren Neigungen".
Tatsächlich wird in diesen fünf Folgen keineswegs nur dem ehemaligen kaiserlichen Glanz zu Wien gehuldigt, nein, vielmehr nimmt man sich der Pleiten, des Pechs und der Pannen an, die weltweit überall passierten und passieren, wo Adel (angeblich) verpflichtet. Da kommt weder ein Seiten springender Prinz gut weg noch diverse Prinzessinnen von Monaco nordwärts.
Als Moderatoren fungieren die Adelsexpertin Lisbeth Bischof und Tausendsassa Alfons Haider. Letzterer erklärte im Rahmen der Präsentation in der Präsidentensuite des "Grand Hotel" am Ring in Wien, "dass die scheinbar heile Welt niemals eine heile Welt war". Und so führen die Spaziergänge auch nicht nur nach Schloss Schönbrunn oder zur Sisi-Kapelle, sondern auch in ehemalige Rotlichtbezirke und schließlich zu einer ehemaligen Werkstatt, wo sich der Mann von Welt in der guten alten Zeit eine Kunstnase anfertigen ließ, sobald ihm seine eigene aufgrund der Syphilis im Gesicht verfaulte.
Der ORF verspricht übrigens "Information und Unterhaltung". Die kurzen Einblicke vorweg stimmen zuversichtlich.















