"Harmonia antiqua" mit Hammerklavier

Foto © Josef Poll
GRAZ. Der Meister macht's vor: Mozarts Serenade KV 361, ein Werk allergrößter Raffinesse für 12 Bläser plus Kontrabass ("Violone" genannt), erklang bei den Eggenberger Schlosskonzerten durch das international bestückte Ensemble "Harmonia antiqua" (Foto) mit solchem Feinschliff und solcher Klangplastizität, dass die Dreiviertelstunde im Planetensaal wie im Flug verstrich.
Der Grazer Fagottist und Musikologe Klaus Hubmann grub in Keszthely die Originalpartitur für ein Konzert des böhmischen Mozart-Zeitgenossen Georg Druschetzky aus. Und zwar in Besetzung der üblichen "Harmonie" (drei oder vier doppelte Bläserstimmen) mit Hammerklavier-Solopart, den die Grazerin Konstanze Hubmann makellos erklingen ließ.
Hörtipp: 5. 8., 20 Uhr, Radio Steiermark.















