Ziemlich clevere Viecherei
Hunde, die skateboarden, Schimpansen, die rechnen: "Universum" zeigt ab Dienstag echte Intelligenzbestien.

Foto © ORF/ UniversumEichelhäher wirft Steine in ein Fläschchen, um an den Leckerbissen im Wasser zu kommen
Tillman ist mit seinem Hobby weltberühmt geworden: Fast 20 Millionen Klicks hat ein Youtube-Video, das ihn beim Skateboarden in Venice Beach zeigt. Das machen im sonnigen Kalifornien zwar viele - aber Tillman ist die einzige Bulldogge unter ihnen. Der Kläffer mit der ausgeprägten Skateboard-Leidenschaft war bereits Star eines iPhone-Werbespots. Und mittlerweile hat der coole Hund noch eine zweite Sportart für sich entdeckt: Wellenreiten.
Tillman ist einer jener ungewöhnlichen Vierbeiner, die im Mittelpunkt eines neuen "Universum"-Zweiteilers stehen: "Tierische Genies" ist der Titel der BBC-Doku, die Elefanten bei der Teamarbeit und eine Seelöwin bei der Lösung kniffliger Logikfragen zeigt. Man sieht einen Reiher, der mit Brot Fische ködert, und einen Orang-Utan, der sich eine knifflig versteckte Nuss schneller zu organisieren vermag als die Zoobesucher vor seinem Käfig. Die praktische Intelligenz von Tieren, so Gestalter Simon Bell, ist der menschlichen teilweise überlegen - der Gebrauch von Werkzeugen etwa verschafft ihnen im Wettkampf des Lebens oft entscheidende Vorteile. Andere Intelligenzbestien, wie Präriehunde, eignen sich ein spezielles Vokabular an, um einander vor unterschiedlichen Feinden zu warnen. Das hat in freier Wildbahn Sinn. Aber warum zum Beispiel scheint Schimpanse Ayumu rechnen zu können?
Richtig skurril wird die Doku dann in Folge 2 (am 31. Juli): Da ist zu sehen, dass tierische Schläue und Lernfähigkeit manchmal zu überraschenden Ergebnissen führen: Kann es sein, dass Pferde und Delfine lügen?
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UNIVERSUM - TIERISCHE GENIES: ORF 2, 20.15 UHR














