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  • 29. Juli 2014 20:56 Uhr | Als Startseite
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    Ein multimediales Selbstporträt Udo Jürgens für Song Contest 2015 in Wien Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Kultur & Medien Nächster Artikel Ein multimediales Selbstporträt Udo Jürgens für Song Contest 2015 in Wien
    Zuletzt aktualisiert: 06.07.2012 um 21:03 UhrKommentare

    Windige Zeiten für böse Mädchen

    Mit Olga Martynova kristallisierte sich eine erste Favoritin für den Bachmann-Preis heraus.

    KLAGENFURT. Erst wurde wieder unter den Bäumen im Garten geschwitzt, wo die Biertische Jahr für Jahr mehr werden. Aber gegen Ende des Wettlesens am Tag 2 wurde die Literatur vom Winde verweht: Böen wirbelten nicht nur die Texte quer durch die Gegend, sondern zwangen auch Autoren, Verleger, Lektoren, Journalisten, Kinder, Babys und Hunde (ja, das Wettlesen ist wie ein Familientreffen) zum Wechsel ins ORF-Funkhaus.

    Hervorragend akklimatisiert hat sich die Jury, die ihre Arbeit nicht als Schaukampf versteht, sondern den Texten mit großem Respekt begegnet. Wie kontroversiell es dennoch abgehen kann, bekam gestern Cornelia Travnicek zu spüren. Die St. Pöltnerin las einen Auszug aus ihrem Roman "Junge Hunde", der "selbstsicher und lässig vom Ende der Kindheit" (Jurorin Meike Feßmann) erzählt. Paul Jandl allerdings fand die Sprache der 25-Jährigen, die zuletzt mit dem Roman "Chucks" reüssierte, "banal und simpel". Nach ihrem Auftritt twitterte die studierte Sinologin und Informatikerin: "Lebe noch. Das allein schon ein Erfolg."

    Für den Bachmann-Preis empfahl sich gestern Olga Martynova. Die gebürtige Russin, die 1991 knapp 30-jährig nach Deutschland kam, begeisterte die Jury mit "Ich werde sagen: HI!". Sie erzählt von einem jungen Burschen, der seine Ferien bei seinem Onkel und seiner Tante verbringt - übrigens einer von mehreren Texten, die heuer rund um die Pubertät und den Übergang zum Erwachsenwerden kreisen. Marynova, deren Lyrikband "Von Tschwirik und Tschwirka" noch im Sommer bei Droschl in Graz erscheint, bekam nicht nur Lob für die gelungene "erotische Aufladung des Textes" (Feßmann), sondern auch für seine "Leichtigkeit" (Hubert Winkels) und den "selbstverständlichen Witz" (Daniela Strigl).


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