Lichterloh brennendes Feuer
Prominenten-Konzert zum 80. Geburtstag des Konse.
KLAGENFURT. Wichtig ist, dass man Feuer fängt und für die Musik brennt": Christopher Hinterhuber brachte es im Gespräch mit dem sehr launig moderierenden Otto Brusatti (Ö1) auf den Punkt, was die Grundlage für eine große Musikerkarriere ist. Der international gefeierte Pianist war einer der hochkarätigen Musiker, die allesamt am Kärntner Landeskonservatorium (Konse) ihre ersten musikalischen Gehversuche gemacht haben und jetzt ihrer ehemaligen Bildungseinrichtung mit einem Konzert zum 80. Geburtstag gratulierten.
Und das Konse darf auf die ehemaligen Sprösslinge zu recht stolz sein, denn die stellten sich mit ausnahmslos erstkalssiger Qualität mit ihren Geburtstagsständchen ein. Sei es, dass Hinterhuber den "sauschweren" Danse Macabre von Franz Liszt höchst virtuos interpretierte. Sei es, dass Walter Auer (Flötist bei den Wiener Philharmonikern) und Martin Dörfler (Cellist bei den Stuttgarter Philharmonikern) ein extrem diffiziles Werk von Villa-Lobos mitreißend gestalteten. Knut Weber (Cellist der Berliner Philharmoniker) gab ein kaum spielbares, expressives Capriccio von Penderecki perfekt zum Besten. Und das Carinthia Saxophon Quartett sowie das Brass Quintett "HoViHoLoHoff" faszinierten mit außergewöhnlichen und spannenden Stücken. Mit Eigenkompositionen glänzten Wolfgang Puschnig (Saxophon) sowie der Pianist Karen Asatrian.
Neben Publikumsovationen im ausverkauften Konzerthaussaal durften sie sich alle über ihre ehemaligen Studien-Karteiblätter samt Beurteilungen freuen, die ihnen von Direktor Roland Streiner zum Finale überreicht wurden. HELMUT CHRISTIAN















