Kunst für 13,6 Millionen Euro in Berlin versteigert
Kunst zieht Geld an: Bilder, Skulpturen und Fotografien im Wert von 13,6 Millionen Euro sind bei der Frühjahrsauktion der Villa Grisebach in Berlin versteigert worden. Das mit Abstand teuerste Werk sei mit Gabriele Münters Gemälde "Am Starnberger See" von 1908 an eine österreichischen Privatsammlung gegangen, teilte das Auktionshaus am Samstag mit. Der Bieter habe 732.000 Euro bezahlt.
Die Villa Grisebach gilt in Deutschland als führendes Auktionshaus im Bereich der klassischen Moderne. Auch die zum zweiten Mal angebotene Sonderauktion für Kunst des 19. Jahrhunderts sowie eine Auktion für Fotografie hätten Erlöse weit über den Schätzpreisen gebracht. Darunter sei eine Serie mit frühen Abzügen von Mies van der Rohe gewesen. Schon die Innenansicht des "Barcelona Pavillons" wurde für 63.440 Euro verkauft, während ihr Schätzpreis bei 1.500 Euro lag, hieß es in der Mitteilung weiter.















