Berliner Autorentheatertage mit Jelinek und Handke

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Vorhang auf für das zeitgenössische Theater: Bei den Autorentheatertagen Berlin sind vom 5. bis 16. Juni Werke von Dramatikern wie Elfriede Jelinek, Peter Handke, Roland Schimmelpfennig, Theresia Walser und Falk Richter zu sehen. Die 17 Gastspiele kommen unter anderem vom Wiener Burgtheater, den Münchner Kammerspielen, dem Schauspiel Bonn, dem Neuen Theater Halle und dem Schauspielhaus Graz.
Für die Lange Nacht der Autoren zum Abschluss des Festivals wählte Theaterkritiker Tobi Müller unter dem Motto "Sei nicht du selbst!" noch nicht uraufgeführte neue Stücke aus, wie das Deutsche Theater mitteilte. Damit stelle sich der Alleinjuror gegen das Zeitgeist-Dogma des "Authentischsein", das Geschichtenerzählen auf Selbstdarstellung verkürze.
Vom Schauspielhaus Zürich kommt Jelineks Goethe-Interpretation "Faust 1-3 / FaustIn and out". Regie führt Dušan David Parízek. Das Thalia Theater Hamburg gastiert mit Handkes "Immer noch Sturm" in der Regie von Dimiter Gotscheff.
Roland Schimmelpfennig führte bei seinem am Wiener Akademietheater uraufgeführten Stück "Das fliegende Kind" selbst Regie. Falk Richter bearbeitete Michel Houellebecqs Roman "Karte und Gebiet" für die Bühne und zeigt in Berlin seine am Düsseldorfer Schauspielhaus in eigener Regie entstandene Inszenierung. Vom Schauspielhaus Graz kommt "Der Wiederaufbau des Haider-Denkmals" von Oliver Kluck, das Schauspielhaus Wien zeigt "Grillenparz" von Thomas Arzt.















