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    Zuletzt aktualisiert: 10.05.2012 um 20:30 UhrKommentare

    Tödliche Köstlichkeiten von Martin Walker

    Savoir vivre mit Todesfolgen: Martin Walker hat seine Krimis im Périgord angesiedelt. Mit Band vier seiner "Bruno"-Reihe kommt er nach Graz.

    Liebt den Wein, das Essen, das Klima und die Menschen im Périgord: Ex-Journalist und Autor Martin Walker

    Foto © SCHWEITZER Liebt den Wein, das Essen, das Klima und die Menschen im Périgord: Ex-Journalist und Autor Martin Walker

    Wenn Gott Ferien machen würde, dann im Périgord. Davon ist zumindest Martin Walker (64) überzeugt, der selbst seit einigen Jahren ein Haus in der südwestfranzösischen Region besitzt. Der schottische Journalist und Historiker hat dort den perfekten Flecken für sein zweites Leben gefunden. Im ersten war er politischer Journalist für den "Guardian", für den er unter anderem die Büros in Moskau und Washington leitete. In der US-Hauptstadt ist er heute noch tätig - als Chef des "Global Business Policy Council", einer Denkfabrik für Topmanager.

    Bekannt wurde er hierzulande aber als Autor der Krimis rund um den Dorfpolizisten Bruno, die zeitgleich in zehn Sprachen erscheinen und regelmäßig die Bestseller-Listen stürmen. Das Rezept ist einfach: eine sympathische Hauptfigur, die sehr genau zwischen Recht und Gerechtigkeit unterscheiden kann, eine ordentliche Portion Lokalkolorit und so viele kulinarische Finessen, dass der Speichelfluss beim Lesen praktisch dauerangeregt ist. Im Périgord fließen eben nicht nur edle Weine, dort munden auch Foie gras (Stopfleber) und schwarze Trüffel.

    Aber natürlich herrscht nicht nur Idylle: Walker verknüpft die Krimihandlung mit (gesellschafts-)politischen Vorgängen, zwischen den Seiten tummeln sich Mafiosi, militante Naturschützer oder illegale Schlepperbanden. Im soeben erschienenen Band vier der "Bruno"-Reihe "Delikatessen" wird eine Gänsefarm von Umweltaktivsten attackiert, und ein spanisch-französisches Gipfeltreffen ruft die ETA auf den Plan. Dazu kommt noch eine alte Leiche, die auf einer prähistorischen Ausgrabungsstätte gefunden wird - allerdings aus dem 20. Jahrhundert stammt.

    Kein Wunder, dass Bruno ordentlich ins Straucheln kommt, schließlich halten ihn noch dazu seine Frauengeschichten auf Trab. Auf eines kann man sich aber verlassen: Für einen Happen Foie gras ist immer Zeit.

    Lesung: 14. Mai, 20 Uhr, Literaturhaus Graz. Karten: Tel. 0676 67 101 66

    MARIANNE FISCHER

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