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    Zuletzt aktualisiert: 10.05.2012 um 15:27 UhrKommentare

    "Frust ist alles, was nicht erster Platz ist"

    Am Sonntag fliegen die Trackshittaz, Österreichs Vertreter beim heurigen Song Contest, in die aserbaidschanische Hauptstadt Baku, wo sie sich auf ihren Auftritt am 22. Mai vorbereiten. Im Vorfeld gaben sie sich schon betont selbstbewusst.

    "Megamegamegafette Show"

    Foto © APA"Megamegamegafette Show"

    Sag zum Abschied laut "Woki mit deim Popo": Österreichs heurige Vertreter beim Song Contest, die oberösterreich-patriotischen Trackshittaz, haben sich am Mittwochabend von Fans und Presse gen Aserbaidschan verabschiedet. Am Sonntag geht es mit dem Flieger nach Baku, wo die beiden Hip-Hopper am 22. Mai im ersten Halbfinale um den Einzug in die Endrunde am 26. Mai kämpfen. "Das Lied haben zwei Sexisten geschrieben", zeigte sich Lukas Plöchl angesichts des Texts des eigenen Beitrags ironisch-selbstkritisch.

    Nach einem wahren Auftrittsreigen, der die beiden Oberösterreicher vom alternativen Ost-Klub zum Stadtfest der Wiener ÖVP führte, geht es in der kommenden Woche in Aserbaidschan primär um Aufmerksamkeitserregung. Österreich startet beim ersten Halbfinale des Eurovision Song Contests als Vorvorletzter, also mit der Startnummer 16. Dort müssen Lukas Plöchl und Manuel Hoffelner versuchen, sich gegen 17 Konkurrenten durchzusetzen, um eines der zehn Tickets für das Finale am 26. Mai zu ergattern.

    Die APA sprach anlässlich der offiziellen Verabschiedung der beiden oberösterreichischen Mundartrapper Lukas Plöchl und Manuel Hoffelner über ihren stressigen Zeitplan, ihre Frusttoleranz und die Eier der russischen Babuschkas.

    Am Sonntag fliegt Ihr nach Baku, Euer Halbfinalauftritt ist aber erst am 22. Mai. Wisst Ihr schon, wie Euer Zeitplan bis dahin aussieht?

    Manuel Hoffelner: Wir wissen das schon genau. Wir haben einen Zettel, auf dem groß oben steht: STRESS, 24/7.

    Und geht es wie angekündigt mit dem Traktor zum Flughafen von Oberösterreich aus?

    Lukas Plöchl: Wie sollten wir sonst zum Flughafen kommen? Wir sparen das Taxi.

    Hoffelner: Dafür tanken wir viele Liter. Es wird interessant, was ein acht Tonnen schweres Gerät mit 230 PS verbraucht, wenn man das mit 50 km/h durchfährt.

    Die neue Bühnenshow steht schon fest?

    Plöchl: Sie ist fixiert, aber wir dürfen noch nichts verraten. Wir haben sie im ORF-Zentrum dort geprobt, wo sonst immer die Dancing Stars auftreten. Und nach der Analyse muss ich sagen: Ich bin beeindruckt.

    Die unangenehme Erwartungsfrage: Gibt es eine Mindestplatzierung, unter der ihr frustriert seid?

    Plöchl: Frust ist alles, was nicht erster Platz ist. Aber wir haben schon gelernt, mit Frust umzugehen (lacht). Wir stecken unsere Ziele eigentlich nur nach den eigenen Erwartungen. Sachen die man selbst nicht kontrollieren kann, sind für das eigene Glück nicht sehr gescheit. Deshalb fahren wir hin mit der Erwartung, die geilste Show zu machen, die wir je gebracht haben. Auffallen und eine megamegamegafette Show mache, damit die Leute wissen, woher der Wind weht.

    Was sind eure härteste Konkurrenten?

    Plöchl: Die Jedwards aus Irland gehen auch eher in die Party- und Choreorichtung. Aber als Typen sind wir sehr verschieden. Es ist eine Show des Miteinanders. Möge der Bessere gewinnen und nicht irgendein Geschobener.

    Auch wenn dies die Babuschkas aus Russland sein sollten?

    Hoffelner: Dann besonders. Das sind die Einzigen, denen wir es gönnen würden, vor uns zu landen.

    Plöchl: Diese Eier muss man erst mal haben!

    Und wie läuft es mit dem Englisch für die internationalen Interviews?

    Plöchl: It's not the yellow of the egg, but it goes.

    Martin Fichter-Wöß/APA

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