Über den Widerstand der Kärntner Slowenen
Am 10./11. Mai findet das Symposium "Krieg, Widerstand, Befreiung" in Klagenfurt statt.

Foto © KKLiterarisch wandern mit Florjan Lipu und Klaus Amann (rechts)
Lange wurde der antifaschistische Widerstand der Kärntner Slowenen in den Jahren 1942-1945 totgeschwiegen. Aber die großen Erfolge von Peter Handkes Drama "Immer noch Sturm" und Maja Haderlaps Roman "Engel des Vergessens" - beides im Vorjahr publiziert und mehrfach preisgekrönt - sind ein deutliches Signal dafür, dass dieses Thema endlich auch bei einer breiteren Masse angekommen ist. Das Musil-Institut würdigt die literarische Aufarbeitung ab Donnerstag mit dem Symposium "Krieg, Widerstand, Befreiung", zu dem namhafte Referenten aus Slowenien, Italien, der Schweiz und Österreich erwartet werden.
Eröffnen wird Hausherr Klaus Amann mit dem Vortrag "Der Widerstand der Kärntner Slowenen". Einige weitere Programmpunkte der zweitägigen Tagung, die zum Teil auf Slowenisch (für deutsche Übersetzung wird gesorgt) stattfindet: Karl Wagner spricht über Maja Haderlaps "Engel des Vergessens" (Donnerstag 18 Uhr), danach wird die Autorin aus ihrem Roman lesen. Tatjana Rojc spürt der "Ethik und/oder Poetik des Erzählers Boris Pahor" nach (Freitag, 11 Uhr), Erich Prun und Erwin Köstler sprechen über Florjan Lipu. Den Abschluss macht am Freitag Brigitte Entner mit einem Vortrag über die "Kärntner Sloweninnen im Widerstand".
Infos: www.uni-klu.ac.at/musil















