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    Ironischer Kunst-Welt-Schöpfer Ein Problembär und Virtuose der Geldscheinsonate Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Kultur & Medien Nächster Artikel Ironischer Kunst-Welt-Schöpfer Ein Problembär und Virtuose der Geldscheinsonate
    Zuletzt aktualisiert: 18.04.2012 um 20:30 UhrKommentare

    Zickige Diva und ihr Laufbursche

    Michelle Williams hat völlig verdient den Golden Globe für die Darstellung der launischen Hollywood-Ikone Marilyn Monroe bekommen.

    Ob eine Geschichte wahr ist, spielt in einem Film absolut keine Rolle, sie muss nur wahr sein können. Und damit hat Regisseur Simon Curtis mit seiner kreuzbraven und routinierten Umsetzung von Adrian Hodges' Drehbuch, das wiederum auf den Erinnerungen des Filmemachers Colin Clark basiert, die erste Hürde übersprungen.

    Clark (1932 - 2002) erzählt in seinem zwei Jahre vor seinem Tod erschienen Buch von den Dreharbeiten zu "Der Prinz und der Tänzerin", für die Hollywoodstar Marilyn Monroe (Michelle Williams) unter der Regie von Sir Laurence Olivier (Kenneth Branagh) erstmals in den Londoner Pinewood-Studios stand.

    Olivier, der große englische Shakespeare-Theatermime, will auch in der Filmbranche groß herauskommen, darum die Kooperation mit der Monroe und deren eigener Produktionsfirma. MM hingegen weiß um ihren Starruhm, doch zweifelt sie an ihren schauspielerischen Fähigkeiten.

    Ehe die Monroe zu den Dreharbeiten nach London kommt, hat Colin Clark (Eddie Redmayne), Sohn des renommierten englischen Kunsthistorikers Sir Kenneth Clark, alle Hände voll zu tun, um beim Film zu landen. Er spricht bei Laurence Olivier vor, lässt sich nicht abwimmeln, passt Olivier und dessen Frau Vivien Leigh (Julia Ormond) richtig ab, um als dritter Regieassistent - sprich Laufbursche - zu landen.

    Er liefert gleich einmal ein ordentliches Gesellenstück ab, indem er für Marilyn zwei Häuser anmietet: Eins zur Ablenkung der Paparazzi und eines zum tatsächlichen Wohnen. So wird der gut aussehende junge Mann zu ihrem Vertrauten. Auf dem Set präsentiert sich Marilyn als Diva, sie kommt notorisch zu spät, zickt herum Oliviers Geduld ist mehr als überstrapaziert. Der ultimative Krach liegt in der Luft. Nach einem Fast-Zusammenbruch lässt Marilyn nur Colin an sich heran, der sich prompt in den Star verliebt hat.

    Die schauspielerischen Leistungen in diesem Marilyn-Monroe-Biopic sind durch die Bank hervorragend. Michelle Williams, mit dem Golden Globe geadelt, spielt überzeugend einen Star und schafft es auch, völlig unpeinlich einige Monroe-Songs zu intonieren. Nun wissen wir alles über Marilyn, was wir gar nicht wissen wollten. HHHHI

    REINHOLD REITERER

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