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    22-jähriger Steirer singt sich eine Runde weiter "All the World's Futures" ist Thema der Biennale Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Kultur & Medien Nächster Artikel 22-jähriger Steirer singt sich eine Runde weiter "All the World's Futures" ist Thema der Biennale
    Zuletzt aktualisiert: 18.04.2012 um 20:40 UhrKommentare

    Vom Lob der alten Pinsel

    Eine illustre Herrenrunde zieht im Künstlerhaus fast alle Register.

     Spontane Entschlossenheit in Öl: Ernst Gradischnig vor einer Familienszene mit Enkelkindern

    Foto © EH Spontane Entschlossenheit in Öl: Ernst Gradischnig vor einer Familienszene mit Enkelkindern

    "Wir müssen sparen", lautet die Devise von Kunstvereinspräsident Eckhard Küttler, schließlich wolle man das bevorstehende 100-Jahr-Jubiläum mit ausgeglichenem Kontostand begehen. Auch wenn sie ihrem Verein beim Sparen helfen, an Fantasie und Schaffensfülle haben die vier Protagonisten der aktuellen Ausstellung keineswegs gespart. Vor allem Harald Schreiber (geb. 1952) hat jeden Winkel des Künstlerhauses genützt, um sein vielfältiges Oeuvre aus Malerei, Grafik, Bildhauerei und Design repräsentativ in Szene zu setzen. Ansichten aus Venedig, Porträts von Ikonen der Geistesgeschichte, Schieferreliefs oder Marmorköpfe lassen erahnen, mit welchen kreativen Urgewalten der gebürtige St. Veiter in seinem Inneren zu kämpfen hat. Dazu kommen Fotografien von zehn Hotels, die Schreiber als Architekt geplant und bis hin zum Mobiliar ausgestattet hat.

    Diesem Ausbund an Kreativität setzt Ernst Gradischnig (geb. 1949) ruhige Ölbilder im Stile der klassischen Moderne entgegen. Pinselführung, Farbwahl und Motivik verraten einen Künstler, der mit sich und der Welt im Reinen ist. Neben idyllischen Landschaftsszenen aus seiner näheren Heimat bei Moosburg zeigt Gradischnig gesellige Gasthausrunden sowie gefühlvolle Porträts von Frau und Enkelkindern.

    Einer vergleichbaren Sensibilität entspringen die naturalistischen Bilder des Grafikers Günter Egger (geb. 1956). Während er in seinem Radierzyklus "Erzählungen" Kupferreste verarbeitete, recycelte er in seinen großartigen "Porträts des Zufalls" ausrangierte Pinsel, einen Katechismus oder Teile von Fischerbooten.

    In der Kleinen Galerie ergänzt der Psychologe Josef Enz (geb. 1949) die außergewöhnliche Herrenrunde mit "existenziellen", zur Groteske neigenden Zeichnungen von Fabelwesen und verspielten Skulpturen aus Torstahl.

    "Einblicke..." Künstlerhaus Klagenfurt; bis 16. Mai. Eröffnung: am Donnerstag, 19 Uhr.

    ERWIN HIRTENFELDER

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