Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
  • Zur Kärnten-Ausgabe
  • 29. Juli 2014 00:39 Uhr | Als Startseite
    Neu registrieren
    Jubel für "Charlotte Salomon" in Salzburg Mit Marc Pircher verklang die Live-"Musi" Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Kultur & Medien Nächster Artikel Jubel für "Charlotte Salomon" in Salzburg Mit Marc Pircher verklang die Live-"Musi"
    Zuletzt aktualisiert: 27.03.2012 um 13:27 UhrKommentare

    Ai Weiwei hofft auf demokratischen Wandel in China

    Der chinesische Künstler und Regimekritiker Ai Weiwei ist zuversichtlich, dass es zu einem demokratischen Wandel in China kommen wird. In einem Essay für die Tageszeitung "Die Welt" berichtete Ai Weiwei über seine Inhaftierung vor fast einem Jahr und das Vorgehen der Behörden. Er sagte außerdem, dass er erst nach seiner Freilassung von den weltweiten Reaktionen erfuhr.

    "Obwohl ich weder körperlich misshandelt noch geschlagen wurde, waren die Qualen für meine Seele und mein Bewusstsein eine unmenschliche Form von Folter", schilderte Ai Weiwei die zeit seiner Haft.

    Die weltweiten Reaktionen hätte er so "nie für möglich gehalten." Besonders hob der Künstler das Engagement in Deutschland hervor. Er hoffe, "dass Deutschland zu diesem wichtigen Zeitpunkt des sozialen Wandels an seiner Haltung festhält". Über seine eigene Zukunft sagte er, er sei "weder dazu bereit noch darauf vorbereitet, China zu verlassen". Doch sei es denkbar, dass "durch Zwang eine veränderte, unmögliche Lage" entstehe.

    Nach Ansicht der deutschen Staatsministerin im Auswärtigen Amt, Cornelia Pieper, sollte die chinesische Führung im Umgang mit Kritikern und Künstlern mehr Toleranz zeigen. Bei einem Besuch zum Abschluss der deutschen Ausstellung "Kunst der Aufklärung" in Peking sagte Pieper am Dienstag: "Wir hätten uns gewünscht, dass sich die chinesische Regierung mehr öffnet und auch kritischen Künstlern mehr Freiheit gewährt."

    So wäre es "ein Zeichen", wenn die Beschränkungen für den berühmten chinesischen Künstler Ai Weiwei aufgehoben würden, sagte Pieper. Seine zweimonatige Inhaftierung vor einem Jahr hatte den Beginn der Ausstellung überschattet. "Der Wert der Freiheit in Kunst und Kultur kommt hier nicht zum Tragen und wird nicht anerkannt, weil er nicht zu dieser Regierung und diesem System gehört."

    Die Ausstellung, die am 31. März schließt, wurde in Deutschland kontrovers diskutiert. Es war ein gemeinsames Projekt der Staatlichen Museen zu Berlin, der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden und der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen München mit dem chinesischen Nationalmuseum.

    Quelle: APA

    Mehr Kultur & Medien

    Mehr aus dem Web

      Kultursommer

      In diesem Sommer erwartet Kulturfreunde wieder eine Fülle an Veranstaltungen – Mitglieder des Kleine Zeitung-Vorteilsclub können viele davon zu ermäßigten Preisen besuchen.

      KLEINE.tv

      3D-Scan von Skulpturen

      Kunstschätze der Frankfurter Skulpturensammlung Liebieghaus werden in 3D...Noch nicht bewertet

       

      Events & Tickets

      Die besten Events in Kärnten und der Steiermark. Plus: Tickets für alle Veranstaltungen in ganz Österreich online bestellen.



      Das Ende einer Ära

      Ein Rückblick auf 33 Jahre „Wetten, dass…?: Die schönsten Bilder, lustigsten Wetten und Reaktionen auf das Show-Ende!

       

      Kultur-Fotoserien

      Abbauarbeiten bei der Wörtherseebühne in Klagenfurt 

      Abbauarbeiten bei der Wörtherseebühne in Klagenfurt

       

      World Press Photo

      AP/Paul Hansen

      Erschütternde Augenblicke: Männer halten eine Zweijährige und ihren drei Jahre alten Bruder in den Armen: Beide Kinder starben bei einem israelischen Luftangriff. Diese und ähnlich bewegende Aufnahmen überzeugten eine internationale Jury.

       

      Peter Rosegger-Jahr

      Landesarchiv

      Im Jahr 2013 feiert die Steiermark den 170. Geburtstag von Peter Rosegger (1843-1918) mit zahlreichen Projekten, Veranstaltungen und Aktivitäten.

      Kino-Fotoserien

      Dreharbeiten zum Dokumentarfilm "Der Graben" in Bad Eisenkappel 

      Dreharbeiten zum Dokumentarfilm "Der Graben" in Bad Eisenkappel

      Bibliothekenführer

      APA


      Seitenübersicht

      Zum Seitenanfang
      Bitte Javascript aktivieren!