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    Zuletzt aktualisiert: 26.03.2012 um 20:30 UhrKommentare

    "Ich singe nur noch unter der Dusche"

    Er war vorbestraft, er war Pop-Sänger und er gilt als unbequemer Hollywood-Star. Mark Wahlberg über seine Wandlungen und den Film "Contraband".

    Foto © Reuters

    Herr Wahlberg, Sie gelten als "wilder Typ", sind in jungen Jahren auf die schiefe Bahn geraten, landeten wegen schwerer Körperverletzung im Gefängnis, aber hier und heute wirken Sie wie ein seriöser Geschäftsmann.
    WAHLBERG: Vielleicht, weil ich gelernt habe, dass in Hollywood die Leute mit Anzügen und Krawatten in den Studios das Sagen haben. Nein, in Wirklichkeit haben mich heute meine Betreuerinnen zu dieser Verkleidung überredet.

    Mittlerweile haben Sie ohnehin das Sagen. Den Film "Contraband" haben Sie mitproduziert. Ein gutes Gefühl?

    WAHLBERG: Absolut. Ich war oft frustriert. Zu Hause herumsitzen und auf ein gutes Drehbuch warten - aber die fallen die einem nicht in den Schoß. Ich erkannte: Du musst dich bewegen und nach guten Geschichten suchen.

    In "Contraband" gibt es jede Menge Actionszenen. Wie viel haben Sie selbst gemacht?

    WAHLBERG: Nur das, was man mich ließ. Ich habe Frau und vier Kinder, wozu soll ich mich in Gefahr begeben? Dafür gibt es die Stuntmen. Ich bin nicht wie Tom Cruise und lasse mich aus Hochhäusern raushängen. Außerdem: Seien Sie vorsichtig mit Typen, die so hart und cool tun. Wir wissen doch alle, dass es irgendwo eine Plattform gibt, die von zwanzig Leuten gesichert wird. Ich meine: Überlassen wir die Klettereien und Heldentaten lieber den Feuerwehrleuten, der Polizei oder den Soldaten. Den Profis halt.

    In Erinnerung an Ihre kritischen Zeiten helfen Sie heute Jugendlichen, die auf Abwege geraten. Wie viel vom früheren Mark Wahlberg blitzt in den Filmfiguren durch?

    WAHLBERG: Es taucht immer wieder Authentisches auf. Man kann gar nichts dagegen tun. Was mir zum Beispiel am Charakter des Chris Farraday in "Contraband" taugt: Wie er würde auch ich meine Familie mit Zähnen und Klauen verteidigen und schützen.

    Sind Ihnen die dunklen Charaktere lieber als die glatten Typen?

    WAHLBERG: Absolut, deshalb war ich Fan von James Cagney oder Steve McQueen.

    Ende der achtziger Jahre waren Sie im Musikgeschäft gelandet, durch die Vermittlung Ihres älteren Bruders Donnie, der als Sänger der Boyband New Kids On The Block berühmt wurde. Sie traten im Vorprogramm als Marky Mark auf. Singen Sie bei irgendwelchen Gelegenheiten noch immer?

    WAHLBERG: Nur unter der Dusche oder mit den Kindern im Auto. INTERVIEW: LUIGI HEINRICH


    Fakten

    Mark Wahlberg, geb. am 5. 6. 1971 in Boston, Schauspieler, Produzent und Ex-Pop-Sänger.

    Filme (Auswahl): "Fear", "Planet der Affen", "The Italian Job", "Departed", "Max Payne".

    Für seine Rolle in "Departed – Unter Feinden" wurde er 2007 unter anderem für den Golden Globe Award und den Oscar als Bester Nebendarsteller nominiert.

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