Preisgekrönter, harter Filmstoff
GRAZ. "Stillleben" ist ein Musterbeispiel: Vor fünf Jahren erhielt Thomas Reider Österreichs höchstdotierten Drehbuchpreis (Carl Mayer) für unverfilmten Stoff. Nun räumten Reider und Co-Autor Sebastian Meise für den Film den Thomas-Pluch-Würdigungspreis (5500 Euro) ab, wie Stefanie Franz für "Papa".
Sieben von 21 Carl-Mayer-Preisen (14.500 Euro) sind bis dato verfilmt worden. 50 Bücher zum Thema "Empörung" anonym eingereicht. Den Hauptpreis verlieh SPÖ-Kulturstadtrat Michael Grossmann an die Wiener Christoph Brunner und Kevin Lutz fürs Episoden-Buch "Constantin Nikolaus Bickermann", den Förderpreis an Hüseyin Tabak. Starnominiert der Thomas-Pluch-Drehbuchpreis: Markus Schleinzers beklemmender Missbrauchsfilm "Michael" setzte sich gegen "Atmen" (Karl Markovics) und "Inside America" (Barbara Eder) durch. Schleinzer bedankte sich bei den Produzenten, sich dem Film "angstfrei" genähert zu haben. JS















