Wien startet Aktion "Eine Stadt. Ein Film"
Analog zur jährlichen Gratis-Buchaktio gibt es in der Bundeshauptstadt Wien nun auch eine Gratis-Filmaktion: "In 13 Wiener Programmkinos wird es am 22. März, einem Donnerstag, bei freiem Eintritt den Film 'Die unabsichtliche Entführung der Frau Elfriede Ott' zu sehen geben", verkündete Kulturstadtrat Mailath-Pokorny am Dienstag. Die Initiative "Eine Stadt. Ein Film" soll jährlich stattfinden.
Die Protagonisten des Filmes, darunter Michael Ostrowski und Namensgeberin Elfriede Ott, werden in einem Großteil der Vorführungen anwesend sein. Je nach Lichtspielhaus können die Tickets bereits im Vorfeld reserviert werden, informierte Helmut Schneider vom Echo Medienhaus, dem Kooperationspartner der Stadt bei der Aktion. Die Beginnzeiten in den teilnehmenden Kinos seien gestaffelt. Wenn man in der einen Spielstätte keinen Platz mehr finde, könne in eine andere ausgewichen werden.
13 Programmkinos beteiligen sich an der Aktion: Admiral Kino, Bellaria Kino, Breitenseer Lichtspiele, Cine Center, Filmcasino, Filmhaus Kino am Spittelberg, Gartenbaukino, Haydn Kino, Künstlerhauskino, Schikaneder, Stadtkino, Top Kino und Votivkino. Insgesamt stehen 2.200 Sitzplätze zur Verfügung. Die Gesamtkosten der Initiative belaufen sich auf 60.000 Euro. Ein Drittel davon trägt die Stadt über den Filmfonds Wien, der Rest kommt vom SPÖ-nahen Echo Medienhaus.
Die Aktion "Eine Stadt. Ein Film" ist ein rot-grünes Projekt, das auch im Regierungsübereinkommen verankert wurde. Der in Graz spielende Auftaktfilm wurde aus zehn Produktionen von einer sechsköpfigen Jury ausgewählt, in der unter anderem die Geschäftsführerin des Filmfonds, Gerlinde Seitner, sowie Norman Shetler vom Gartenbaukino saßen, berichtete der grüne Kultursprecher Klaus Werner-Lobo. Zu den Auswahlkriterien zählten u.a., dass das Werk einen Wien-Bezug hat, es sich um einen österreichischen Film handelt und es in ausreichenden Kopien vorhanden ist, damit es in mehreren Kinos gezeigt werden kann.













