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    Zuletzt aktualisiert: 18.02.2012 um 01:17 UhrKommentare

    62. Berlinale endet am Samstag mit Bärenvergabe

    Foto © APA

    Die drei deutschen Filme "Barbara" von Christian Petzold, "Was bleibt" von Hans-Christian Schmid und "Gnade" von Matthias Glasner gelten als heiße Anwärter für die Hauptpreise der 62. Filmfestspiele von Berlin. Für ihre Rolle in "Gnade" darf sich auch die Österreicherin Birgit Minichmayr wieder Hoffnungen machen, wenn am Samstagabend die Goldenen und Silbernen Bären der Berlinale vergeben werden.

    Minichmayr war 2009 für ihre Rolle in "Alle Anderen" in Berlin bereits zur besten Darstellerin gekürt worden. Insgesamt wetteifern 18 Filme um die prestigeträchtigen Auszeichnungen des wichtigen Festivals, dessen Jury heuer von Regisseur Mike Leigh angeführt wird. Hoffnungen dürfen sich auch der Portugiese Miguel Gomes mit "Tabu", die italienischen Taviani-Brüder mit "Cäsar muss sterben", der Indonesier Edwin mit "Postcards from the Zoo" und die Schweizerin Ursula Meier mit "L'enfant d'en haut" machen. Im Kurzfilmrennen hat indes eine weitere Österreicherin Bären-Chancen: Die Experimentalfilmerin Billy Roisz steht in der Auswahl der 27 Shorts im Wettbewerb.

    Das amerikanische Drama "Keep The Lights On" von Ira Sachs wurde am Freitag beim 26. Teddy Award der Berlinale als bester Spielfilm ausgezeichnet worden. Mit dem Preis werden bei den Filmfestspielen Produktionen aus allen Sektionen gewürdigt, die sich auf besondere Weise mit schwulen und lesbischen Themen befassen. Die Regisseurin Ulrike Ottinger ("Prater", "Freak Orlando") erhielt bei der Gala im alten Flughafen Tempelhof eine Trophäe für ihr Lebenswerk, ebenso wie der Underground-Schauspieler Mario Montez. Beste Doku wurde "Call Me Kuchu" von Malika Zouhali-Worrall und Katherine Fairfax Wright.

    Quelle: APA

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