Ivy Quainoo ist "The Voice of Germany"
Sie ist die Stimme Deutschlands: Ivy Quainoo. Im Finale der etwas anderen Casting-Show setzte sie sich gegen Kim Sanders, Michael Schulte und Max Giesinger durch.

Foto © APASiegerin Ivy Quainoo mit ihren Coaches "The BossHoss"
Als "Stimme Deutschlands" will Ivy Quainoo jetzt den Durchbruch schaffen. Im großen Finale der Casting-Show "The Voice of Germany" am Freitagabend setzte sie sich gegen die starke Konkurrenz durch. Zweite wurde die favorisierte Kim Sanders, auf Platz drei landete Michael Schulte. Vierter wurde Max Giesinger.
Respekt!" - So lautete die Vorgabe für die neue Casting-Show "The Voice of Germany", bei der nur die Stimme zählen sollte - und keine Kindheitstraumata oder andere Schicksale, mit denen bei anderen Talentsuchen immer wieder auf Stimmfang gegangen wird. Es wäre freilich nicht die Popbranche, wenn Selbstinszenierung nicht ein Teil des Ganzen wäre. Also auch bei "The Voice of Germany".
Dennoch ist das von John de Mol erfundene Format anders als "Deutschland sucht den Superstar". Nicht bloß, weil die Juroren schon vor Beginn der Show einem breiten Publikum bekannt waren und sich anfangs nur auf ihre Ohren verlassen durften. Also konnte kein Bohlen-Satz wie "Du siehst hammermäßig geil aus" fallen.
Das Konzept sieht nicht vor, jemanden zu zeigen, der sich blamiert. Bei "The Voice of Germany" traten vor allem Künstler an, die in der Musikbranche schon Erfahrungen gesammelt hatten und die Sendung für einen neuen Anlauf nutzen wollten. Etwa Kim Sanders, die schon auf mehreren Hitparaden-Produktionen zu hören war (u. a. als Mitglied von Culture Beat), ihr Soloalbum "A Closer Look" bekam 2010 den Preis der deutschen Schallplattenkritik.
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Die Jury: Nena, The Boss Hoss, Xavier Naidoo und Rea Garvey Foto © APA















