Bilder einer Künstlerstadt
Gmünd ist ein Musterbeispiel für Stadtentwicklung durch kulturelles Engagement. ORF 2 zeigt morgen ein Porträt der mittelalterlichen Stadt.

Foto © Koscher
Seit zwanzig Jahren wird in Gmünd konsequent auf Kultur gesetzt. Was einst als ein Ortsentwicklungsprojekt startete, ist heute dank des unermüdlichen Einsatzes der "Kulturinitiative Gmünd" ein Musterbeispiel dafür, wie man durch kulturelles Engagement Stadtentwicklung betreiben und damit verbunden eine Steigerung der Lebensqualität erreichen kann. Rund ein Dutzend Galerien und Ateliers gibt es mittlerweile, zahlreiche Privathäuser sind für die Kunst geöffnet worden. Mit der Lodronschen Reitschule hat man einen tollen Rahmen für Theater, Tanz, Tagungen oder Konzerte. Und die Kultur lockt - und zwar rund 100.000 Tagesgäste jährlich in die 2700 Einwohner zählende Kleinstadt. Die Wertschöpfung bezifferte Erika Schuster, rührige Chefin der Kulturinitiative Gmünd, im Vorjahr mit rund 2,5 Millionen Euro.
Viele Facetten
Kein Wunder also, dass auch der ORF der "Künstlerstadt" ein Porträt widmet: Morgen wird um 10.30 Uhr in ORF 2 der halbstündige Beitrag "Gmünd - Künstlerstadt in Kärntens Bergen" ausgestrahlt. Helga Suppan, Redakteurin des ORF-Landesstudios Kärnten, war zwischen Mai und September an sieben Drehtagen in der Stadt und beleuchtet in Gesprächen mit Bildenden Künstlern wie Fritz Russ, Birgit Bachmann, Larissa Tomassetti oder Literaten wie Alois Hotschnig und Gerard Kanduth die vielschichtigen Facetten der Oberkärntner Künstlerstadt.
Für ihr einzigartiges Image als Künstlerstadt wurde die Stadt zwischen Nationalpark Hohe Tauern und Nockbergen zuletzt sogar von der Europäischen Kommission mit dem EDEN-Award als "European Destination of Exellence" ausgezeichnet.
Infos: www.stadtgmuend.at














