US-Künstler Mike Kelley tot aufgefunden

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Der US-Künstler Mike Kelley ist in seinem Haus in Los Angeles tot aufgefunden wurden. Laut seiner Galeristin Helene Winter nahm er sich das Leben. Der 57-Jährige ist seit der 1980er Jahre mit zu Installationen arrangierten, selbst gebastelten Puppen und gebrauchten Stofftieren international bekanntgeworden. Kelley war dem mumok in Wien "sehr verbunden", wie dessen Direktorin Karola Kraus betonte.
Eine Abschiedsnachricht ist ersten Informationen zufolge nicht gefunden worden, eine Autopsie soll genauere Aufschlüsse über den Tod geben. 2004 hatte er hier seine erste museale Ausstellung in Österreich, davor war er bereits in der Secession zu Gast. 2009 stand seine Arbeit im Kunsthaus Graz im Zentrum. Kraus selbst verliert einen "engen Freund". "Wir werden ihn und seinen tiefgründigen und schwarzen Humor sehr, sehr vermissen", erklärte sie. Im mumok habe man mit Kelley "noch viel vor" gehabt.
"Es ist ein schrecklicher Verlust für seine Familie und Freunde und für die Künstler dieser Gemeinschaft, für die er so viel getan hat", erklärte auch Paul Schimmel, Chefkurator des Los Angeles County Museum of Contemporary Art gegenüber Reuters. "Mehr als jeder andere Künstler seiner Generation hat er die Sichtweise auf diese Stadt verändert und dabei geholfen, sie zu einem international renommierten Kunstplatz zu machen." Schimmel, der mit Kelley seit 1981 bekannt war, zeigte sich bestürzt über den plötzlichen Tod Kelleys.
Kelley wurde am 27. Oktober 1954 in Detroit geboren und war ein Gründungsmitglied der Band Destroy All Monsters Mitte der 1970er Jahre, bevor der nach Kalifornien zog und dort Kunst studierte. Neben seinen künstlerischen Aktivitäten war er bekannt als "unermüdlicher Advokat", der sich stark für andere Künstler einsetzte, wie Schimmel betonte.













