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    Zuletzt aktualisiert: 23.01.2012 um 20:30 UhrKommentare

    Einer der schönsten Orte

    Ingo Metzmacher dirigiert am Diestag die Erstaufführung von Kurt Weills "Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny" an der Wiener Staatsoper.

    W ie lange sind Sie mit Kurt Weills "Mahagonny" schon vertraut?

    INGO METZMACHER: Ich habe das Stück in der Saison 2000/2001 in Hamburg dirigiert. Auch "Silbersee" mit dieser wunderbaren Musik aus dem Jahr 1933. Dazu kommen die Zweite Symphonie und das "Berliner Requiem".

    Was gefällt Ihnen an Weill besonders?

    METZMACHER: Der Swing, den seine Musik hat. Die sehr klaren Strukturen. Kurt Weill wusste ganz genau, was er schrieb. Seine Harmonik ist sehr interessant und speziell. Daran erkennt man ihn sofort. Möglicherweise muss man dabei ein bisschen an Franz Schubert denken, weil es in seiner Harmonik ebenfalls diesen melancholischen Zug gab. Für mich ist Weill auch ein deutsches Schicksal. Auf der Flucht vor den Nazis landete er in den USA und wurde ein sehr bedeutender Musical-Komponist, indem er sich dem dortigen Stil anpasste. Dennoch hat er sich nie verraten.

    Weill in den "heiligen Hallen" an der Wiener Ringstraße - für Sie eine ganz besondere Sache?

    METZMACHER: Ganz gewiss, weil ich mich hier immer sehr wohl fühle. Dieses Dirigentenpult im Orchestergraben ist für mich einer der schönsten Orte, wo man sich aufhalten kann.

    Was darf man sich vom Regiekonzept erwarten?

    METZMACHER: Es läge nahe, den Bezug auf heute zu nützen. Doch es wird eine eher klassische Inszenierung. So, wie Weill und Bert Brecht sich das vorgestellt haben. Es handelt sich ja um keine durchgehende Geschichte, da Weill ja eine neue Form der Oper kreieren wollte. In einer Zeit, in der alles in Bewegung war.

    Wann machen Sie Ihren nächsten "Seitensprung"?

    METZMACHER: Beim Faschingskonzert der Wiener Symphoniker am 16. Februar im Musikverein mischen wir Kompositionen von Kálmán, Lehár und Schönberg.

    Hat Glück einen großen Anteil an einer Karriere?

    METZMACHER: Schon. Aber: Glück hat ja nur der Tüchtige. INTERVIEW: LUDWIG HEINRICH

    "Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny" von Kurt Weill und Bert Brecht an der Wiener Staatsoper: 24., 27. und 30. Jänner sowie 2. und 5. (19 Uhr) Februar, jeweils 19.30 bis 22.15 Uhr. Karten: Tel. (01) 513 1 513.

    www.wiener-staatsoper.at


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