Eine italienische Reise
Das Tagebuch der Mutter und die 1970er Jahre.
KLAGENFURT. Sie suchen zwar nicht ihren Erzeuger am Strand von Jesolo, aber doch die "italienische" Vergangenheit der Mutter: Clara und Vera entdecken nach dem Tod ihrer Mutter einen VW-Käfer in der Garage und ein Tagebuch. So erfahren die Schwestern von einer Italienfahrt in den 1970er Jahren, in deren Verlauf die Mutter Botendienste für die italienische Linke erledigte. 25 Jahre später reisen die beiden auf den Spuren ihrer Mutter von Klagenfurt nach Grado.
"Eine konspirative Geschichte in der Hippie-Zeit mit viel Flower-Power", sagt Autor und Regisseur Werner Henne über sein jüngstes Filmprojekt, bei dem er viel mit Stimmungen und Erzählerstimme aus dem Off gearbeitet hat. Ein "echtes roadmovie" seien diese "Vier Tage am Meer" geworden, sagt er: "Weil alles vom Auto aus gedreht wurde". Die Filmmusik hat wiederum Doris Sohler komponiert.
Henne, Leiter der Schauspielklasse an der Musikschule spielt diesmal selbst mit: "Einen alten Kiffer mit Wasserpfeife," verrät er. Das nächste Filmprojekt hat der 65-Jährige auch schon im Kopf: "Frau Dombauers Kino" wird eine Spieldoku über die Klagenfurter Kammerlichtspiele. Als Dankeschön dafür, dass Hennes Filme dort regelmäßig der Öffentlichkeit vorgestellt werden. UL
Vier Tage am Meer. Filmvorführung (50 Minuten): heute, 20 Uhr, Jazzclub Kammerlichtspiele in Klagenfurt.














