Harsche Kritik an geplantem Breivik-Theaterstück
Ein geplantes Theaterstück über den norwegischen Attentäter Anders Behring Breivik hat harsche Kritik ausgelöst. Ein dänisches Theater will das 1.500 Seiten lange Manifest des Rechtsradikalen in einem Monolog aufführen und so dessen Denkweise zeigen. Dadurch solle eine Wiederholung des Massakers verhindert werden, sagte der Leiter des Theaters, Christian Lollike, der Tageszeitung "Politiken".
Es sei "eine fürchterliche Tragödie gewesen", könne jedoch wieder passieren, so Lollike. Angehörige der Opfer sagten, der Monolog sei für sie eine "Zustimmung zu den Taten". Breivik hatte im Sommer 2011 bei einem Bombenanschlag in Oslo und einem Massaker auf der Insel Utöya 77 Menschen getötet.















