Besucherrekord sorgt für gute Laune im Belvedere

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Eine Steigerung der Besucherzahlen auf einen Höchststand, der Beginn einer neuen Amtszeit - Belvedere-Direktorin Agnes Husslein-Arco hat sich am Freitag bei der Rückschau auf das Vorjahr und dem Ausblick auf 2012 bester Laune gezeigt. So sind die Besucherzahlen im Vorjahr um 9,37 Prozent auf 888.633 gestiegen. "Das ist die höchste Besucherzahl, die je gezählt wurde", freute sich die Direktorin.
2010 hatte man noch 812.522 zahlende Gäste gezählt. Seit 2006 (432.575 Tickets) hat sich die Zahl der Besucher mehr als verdoppelt (plus 105 Prozent). Allerdings verlief der Anstieg nicht kontinuierlich, war doch von 2008 (802.283) auf 2009 (752.588) ein Rückgang verzeichnet worden.
2011 trug erstmals auch das neue 21er Haus mit 2 Prozent Anteil am Besucherstrom zur Gesamtbilanz bei. Die Zahl der Jugendlichen unter 19 Jahren, die gratis ins Haus kommen, stieg von 126.316 auf 139.711. Entsprechend erhöhte sich auch der Anteil der nicht zahlenden Besucher bei den Gesamtzahlen leicht von 24 Prozent auf 24,7 Prozent.
Heuer setzt man bei den Ausstellungen neben der großen Jubiläumsschau "Meisterwerke im Fokus: 150 Jahre Gustav Klimt" auf Carl Schuch, Emil Jakob Schindler oder unter dem Titel "Orient und Okzident" auf österreichische Maler auf Reisen. Mit "Die Nacht im Zwielicht" widmet man sich ab Oktober der Kunst der Romantik bis heute, ab November dem Meister von Schloss Lichtenstein. 2013 stehen etwa Barockrezeption in Österreich, Friedensreich Hundertwasser, "Frauenbilder: Die Femme fatale in der europäischen Malerei" oder Paul Gauguin an, 2014 die Antikenrezeption um 1900 sowie Monet und Folgen, während man sich 2015 in Kooperation mit der Akademie der Wissenschaften dem Wiener Kongress widmen möchte.
Für ihre zweite Amtszeit setzt sich Husslein-Arco die Etablierung des neuen 21er Hauses im internationalen Kontext und die Erweiterung und Lückenschließung bei der Sammlung zum Ziel. Nicht zuletzt seien die Renovierungsarbeiten an den Gebäuden - so etwa an den Eingängen, Böden oder Decken - fortzuführen.















