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  • 31. Juli 2014 23:41 Uhr | Als Startseite
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    Zuletzt aktualisiert: 06.01.2012 um 19:20 UhrKommentare

    Auch ohne Knüller beliebt

    Mit einer Jubiläumsausgabe feiert die ORF-Servicesendung "Bürgeranwalt" ihr zehntes Jahr.

    Foto © APA

    Diese Sendung und ihr Erfolg sind ein kleines Phänomen: Seit zehn Jahren wenden sich Beschwerdeführer an die ORF-Sendung "Bürgeranwalt" mit den Volksanwälten Terezija Stosits, Gertrude Brinek und Peter Kostelka sowie zahlreichen Ombudsleuten. Heiß diskutiert werden teils sperrige Themen wie Probleme mit der Baubewilligung oder - ganz sexy - das niederösterreichische Kanalanschlussgesetz. Doch dem eher älteren und ländlicheren Publikum gefällt es: 469.000 Zuseher hatte die letzte Folge im Dezember, was auch den Sendungsverantwortlichen Peter Resetarits ein wenig erstaunt: "Ich wundere mich bis heute, dass sich Menschen in großer Zahl für Themen interessieren, die von der journalistischen Papierform keine wirklichen Knüller sind." Umso mehr freut es den promovierten Juristen, "dass man nicht so wahnsinnig nach dem Geschmack des Publikums oder der Quote schielt und trotzdem damit belohnt wird".

    Mehrere Tausend Hilfeansuchen erreichen den ORF pro Jahr und die Fälle werden je nach Thematik in Sendungen wie "Ein Fall für Resetarits", "Schauplatz Gericht", im "Bürgerforum" oder eben beim "Bürgeranwalt" behandelt. "Es finden sich aber auch Zusendungen, die uns eher ratlos machen, wie etwa ,Lieber Herr Volksanwalt Lukas Resetarits'", erinnert sich Peter Resetarits, Bruder von Lukas. "Das Schöne beim ,Bürgeranwalt' ist, dass man nicht nur Realität widerspiegelt, sondern auch verändern kann. Sei es, dass man Behörden zum Umdenken zwingt oder die Invaliditätspension doch gewährt werden muss," sagt der 51-Jährige. Die Erfolgsrate der Bürgeranwälte liegt übrigens bei über 50 Prozent.

    Wer sich mit seinem Fall an die Sendung und die Volksanwälte wenden möchte, schreibt an buergeranwalt@orf.at

    CHRISTOPH STEINER

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