Vorbereitungen zu 13. documenta auf Hochtouren

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Sie wird von vielen gespannt erwartet: In rund einem halben Jahr öffnet die 13. documenta ihre Türen. Den Organisatoren läuft die Zeit davon, die Vorbereitungen in Kassel laufen auf Hochtouren. documenta-Geschäftsführer Bernd Leifeld kämpft dabei an vielen Fronten für eine erfolgreiche Ausstellung. "Wir beschäftigen uns derzeit vor allem mit der Realisierung von Kunstwerken", sagte Leifeld.
"Künstler kommen nach Kassel und werden an Standorte geführt. Wir suchen gemeinsam Orte, an denen die Kunstwerke gezeigt werden", erklärte Leifeld der Nachrichtenagentur dpa.
Neu an der 13. Ausgabe: Viele Kunstwerke entstehen vor Ort. "Wir zeigen sie nicht nur in Museen, sondern an ungewöhnlichen Orten. Räumlichkeiten werden neu erschlossen", sagte Leifeld. Diese neuen Ausstellungsorte seien in der ganzen Stadt verstreut und würden zuvor begutachtet und mit Feuerwehr und Polizei abgesprochen.
Aber wird nicht zu viel vorweggenommen, wenn einige Kunstwerke schon vorab zu sehen sind? "Im Gegenteil, die Spannung wird erhöht", sagte der Geschäftsführer der documenta-GmbH. Der im Juni 2010 aufgestellte Baum "Idee di Pietra" von Giuseppe Penone - das erste veröffentlichte Kunstwerk - sei ein schönes Symbol dafür, dass die documenta 13 schon jetzt in Kassel angekommen sei, betonte er. "Viele spazieren daran vorbei und erzählen mir, dass sie sich auf die documenta freuen. Auch wenn wir im Vorfeld einen Apfelbaum pflanzen, fragen sich die Leute: Warum ist das Kunst?"
Doch nicht nur die Kunst muss organisiert werden. Ob in der Öffentlichkeits-, Vermittlungs- oder Publikationsabteilung - überall werde mit Hochdruck gearbeitet. Pünktlich für das Weihnachtsgeschäft seien Gutscheine für Tages- und Dauerkarten zu haben. Die "richtigen" Eintrittskarten werden aus Sicherheitsgründen aber erst später gedruckt. "Gerade ist das 55. der 100 Notebooks erschienen und neue sind in Vorbereitung", sagte Leifeld. Die Schriften-Reihe "100 Notizen - 100 Gedanken" zeigt Gedanken zu den künstlerischen Arbeiten. Die documenta dauert vom 9. Juni 2012 an genau 100 Tage.














