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Zuletzt aktualisiert: 11.12.2011 um 20:07 UhrKommentare

Freundschaft ist von großer Bedeutung

Emma Stone spielt in Tate Taylors Verfilmung von Kathryn Stocketts "The Help" die Hauptrolle.

Foto © Reuters

I n den USA sprach man heuer von "the summer of Stone", nachdem Ihre Komödie "Crazy Stupid Love" so erfolgreich war, und dann kam gleich "The Help", noch erfolgreicher. 2012 wird man Sie in "The Amazing Spider-Man" sehen. Was sagen Sie zu Ihrem "Lauf"?

EMMA STONE: "Summer of Stone" zu einer Zeit, in der Jessica Chastain mit 18.000 neuen Filmen rauskommt - das klingt schon sehr seltsam. Jessica ist ja auch in "The Help" dabei. Sie ist momentan nicht zu übersehen.

Aber Sie sind in Ihrer Heimat derzeit "jedermanns Darling". Jim Carrey schrieb auf seiner Homepage: "Wenn ich jünger wäre, würde ich Emma Stone sofort heiraten!" Wie gefällt Ihnen das?

STONE: Sehr nett, aber man weiß ja, dass er ein Spaßvogel ist.

Was halten Sie davon, dass man Sie bereits jetzt zu den Oscar-Kandidatinnen zählt?

STONE: Unser Regisseur Tate Taylor hat zu all den Oscar-Gerüchten gesagt: "Begeben wir uns doch nicht gleich ins Fantasyland!" Viel wichtiger ist: Dies war ein Projekt voller Liebe und Freundschaft. Freundschaft ist auch in der Story von "The Help" von großer Bedeutung.

Sie sind die Hauptfigur "Skeeter", die nach dem College davon träumt, Schriftstellerin zu werden. Regisseur Taylor hat erklärt, ohne Sie hätte er diesen Film nie machen können.

STONE: Darüber freue ich mich auch und bin glücklich.

Wie stellen Sie sich Ihre Zukunft vor?

STONE: Gar nicht. Wenn ein Zauberer kommt und sagt: "Dein Leben wird sich schon am Wochenende verändern!", möchte ich das nicht wissen. Ich will, dass alles so bleibt. Ich bin rundum zufrieden.

Wie gefällt Ihnen das Treiben beim Film?

STONE: Es ist ganz anders als Theater. Dort kommt die unmittelbare Reaktion des Publikums, man kann sich daran orientieren. Nicht so beim Film. Besonders schwierig ist es bei Komödien. Eine Pointe wird inszeniert, doch man hat keine Ahnung, ob sie ankommt. Denn im Nachbarzimmer sitzen Leute vor Monitoren und dürfen, selbst wenn sie vor Heiterkeit geschüttelt sind, keinen Ton von sich geben.

INTERVIEW: LUIGI HEINRICH

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