Ölgemälde von Kabakov um 754.800 Euro ersteigert
Bei der gestrigen Auktion von zeitgenössischer Kunst im Wiener Dorotheum sorgte das im Vorfeld als Toplos ausgerufene Gemälde von Ilya Kabakov für den erwarteten Höchstpreis der Versteigerung. Das Werk "Bei der Universität 1972" wechselte Donnerstagabend für 754.800 Euro den Besitzer. Geschätzt wurde das Gemälde des gebürtigen Russen, der 1987 in die USA emigrierte, auf 600.000 bis 800.000 Euro.
Knapp über Schätzwert kam eine Collage von Emilio Vedova unter den Hammer: Das 1961 entstandene "Ciclo 61N.8" erzielte 444.300 Euro. Um jeweils 283.300 Euro wurden ein titelloses Objekt aus Eisen, Blei, Kohle und Farbe von Jannis Kounellis sowie Enrico Castellanis "Superficie bianca" versteigert. Robert Indianas mit dem Wort "Love" bespraytes Fragment der Berliner Mauer wechselte für 151.470 Euro den Besitzer. Aber auch heimische Zeitgenossen konnten ansehnliche Preise erzielen: Max Weilers "Throne" erreichte 128.050 Euro, während Arnulf Rainers "Rheinkreuz" auf 114.180 Euro kam.















