Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
20. Mai 2013 18:42 Uhr | Als Startseite
Neu registrieren
 
Theatertreffen-Preise für Hüller und Häusermann Panik nach Schüssen bei Filmfestspielen Cannes Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Kultur & Medien Nächster Artikel Theatertreffen-Preise für Hüller und Häusermann Panik nach Schüssen bei Filmfestspielen Cannes
Zuletzt aktualisiert: 19.11.2011 um 20:30 UhrKommentare

Vom Glück, für die Kinder da zu sein

Mutter werden ist nicht schwer . . . : Hollywoodstar Sarah Jessica Parker (46) erlebt derzeit in unseren Kinos als "Working Mum" den ganz normalen Wahnsinn zwischen Familie und Beruf.

Foto © Ascot Elite

Der ganz normale Wahnsinn - Working Mum" zielt wie die Vorlage des Bestsellerromans "I Don't Know How She Does It" der Waliserin Allison Pearson (51) darauf, mit der Geschichte über eine Mutter zwischen Karriere und Familie den Nerv der Zeit zu treffen. In den Hauptrollen sind Sarah Jessica Parker und Pierce Brosnan zu sehen. Wir haben die Darstellerin aus "Sex and the City" getroffen und zu der Komödie befragt.

Ms. Parker, Sie sind selbst eine berufstätige Mutter. Kann es da schon einmal passieren, dass sich Ihre drei Kinder hinten anstellen müssen, weil Sie gerade einen Job haben?

SARAH JESSICA PARKER: Nein, ich glaube nicht, weil ich mit meinen Kindern wirklich monatelang zusammen bin. Wenn dann Dreharbeiten für einen Film anstehen, bin ich immer nur wenige Monate weg. Bei "Working Mum" dauerten die Dreharbeiten gerade einmal sieben Wochen, mein nächster Film "New Year's Eve" brauchte nur zwei Wochen. Das macht zusammen neun Wochen, in denen ich nicht ausschließlich für meinen neunjährigen Sohn und meine zweieinhalbjährigen Zwillingtöchter da sein kann.

Die wichtigen Stationen im Leben eines Kindes kriegen Sie also immer mit?

PARKER: Absolut! Ich war dabei, als unser Sohn den ersten Zahn bekam, als unsere Zwillinge ihre ersten Schritte machten und das erste Mal aufs Töpfchen gegangen sind. Das macht mich sehr glücklich, und ich führe das natürlich auf die Vorteile meines Berufes zurück. Selbst wenn ich arbeiten muss, habe ich oft die Möglichkeit, sie mitnehmen zu können, was die meisten berufstätigen Frauen eben nicht können. Insofern war ich bisher immer dabei, wenn etwas Wichtiges im Leben unserer Kinder passiert ist. Bestimmt werden da noch viele Ereignisse kommen, und ich hoffe, dass ich keines vermissen werde.

Sollten Frauen, die diesen Luxus nicht haben und bei den Kindern Abstriche machen müssen, ein schlechtes Gewissen haben?

PARKER: Für andere Frauen kann ich nicht sprechen, weil jede von ihnen ihre eigenen emotionalen Gründe hat, warum sie sich so oder so entschieden hat. Ich weiß, dass sich viele irgendwie schuldig finden, dass sie so wenig Zeit für die Familie haben. Was ich aber auch weiß, ist, dass eine Mutter die andere niemals verurteilen sollte, ob sie sich nun nur auf die Familie konzentrieren will oder nebenbei noch einem Beruf nachgeht.

Wie viele normal arbeitende Mütter kennen Sie?

PARKER: Da wir in New York City leben, kenne ich schon einige, mit denen ich immer wieder rede. Viele erledigen ihren Job von zu Hause aus, und von denen habe ich genauso viel lernen können wie von Müttern, die jeden Tag ins Büro müssen. Das Schöne daran ist, dass da ein großer Zusammenhalt spürbar ist. Wie gesagt, eine Mutter würde eine andere niemals gering schätzen. Denn wir wissen alle, was es heißt, Kinder großzuziehen.

Da haben es Männer einfach leichter . . .

PARKER: Ja, zumindest ist das die Erfahrung der meisten Frauen, die in wichtigen Positionen von Banken oder Finanzunternehmen sitzen. Da herrscht noch ein sehr konservatives Denken, in dem feminine Instinkte und Sehnsüchte nur wenig Platz haben. Eine Frau, die sich in dieser Welt ein Kind wünscht, steht ganz anders da als ein Mann, der Fotos von seinen Kindern auf dem Schreibtisch stehen hat und damit seine Attraktivität noch steigern kann. Ich kenne einige, die in diesem Business arbeiten und mir ständig davon erzählen. So langsam finden aber auch Veränderungen statt, denn der Generationsaustausch schreitet voran.

Als Carrie Bradshaw aus "Sex and the City" landeten Sie bisher Ihren größten Erfolg. Ärgert es Sie manchmal, wenn Leute glauben, Sie seien tatsächlich diese Businessfrau aus der New Yorker High Society?

PARKER: Ja, manche denken, sie würden mich kennen, aber das stört mich nicht weiter. Nur wenn meine Kinder dabei sind, wünschte ich mir oft, die Leute wären etwas zurückhaltender. Aber ansonsten kann ich mich nicht beschweren. Der Erfolg von "Sex and the City" hat mich keineswegs eingeschränkt. Im Gegenteil, ich kann mir seitdem ganz unterschiedliche Rollen aussuchen.

Würden Sie gern mal mit Ihrem Mann Matthew Broderick vor der Kamera stehen?

PARKER: Ich schon, ich weiß aber nicht, wie er darüber denkt. Nein, im Ernst: Momentan scheint das überhaupt nicht möglich zu sein. Wer passt dann auf unsere Kinder auf, wenn wir beide zur Arbeit müssen? So wechseln wir uns ab, es geht immer nur einer arbeiten, während der andere bei den Kindern bleibt. Wir reden auch so gut wie nie über unsere Arbeit. Business ist Business, Familie ist Familie - und das können wir beide sehr gut trennen.

INTERVIEW: MARKUS TSCHIEDERT

Events & Tickets

Die besten Events in Kärnten und der Steiermark. Plus: Tickets für alle Veranstaltungen in ganz Österreich online bestellen.

KLEINE.tv

Joanneum: Die Welt vor 11,5 Millionen Jahren

Etwas mehr als 11,5 Millionen Jahre ist die fünf Meter lange Wasserficht...Bewertet mit 1 Stern

 




Kultur-Fotoserien

Stars: Großer Auftritt in Cannes 

Stars: Großer Auftritt in Cannes

 

Schillernde Oscar-Nacht

APA

Oscarreife Vorstellung: Mit Michael Haneke und Christoph Waltz wurden auch zwei Österreicher mit den begehrten Preisen ausgezeichnet. Ein multimedialer Rückblick auf eine glamouröse Nacht!

World Press Photo

AP/Paul Hansen

Erschütternde Augenblicke: Männer halten eine Zweijährige und ihren drei Jahre alten Bruder in den Armen: Beide Kinder starben bei einem israelischen Luftangriff. Diese und ähnlich bewegende Aufnahmen überzeugten eine internationale Jury.

 

Peter Rosegger-Jahr

Landesarchiv

Im Jahr 2013 feiert die Steiermark den 170. Geburtstag von Peter Rosegger (1843-1918) mit zahlreichen Projekten, Veranstaltungen und Aktivitäten.

Kino-Fotoserien

Stars: Großer Auftritt in Cannes 

Stars: Großer Auftritt in Cannes

Bibliothekenführer

APA


Seitenübersicht

Zum Seitenanfang