Wulff würdigt Liszt als "Pop-Phänomen"

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Als großer Musiker und Europäer ist der Klaviervirtuose und Komponist Franz Liszt zu seinem 200. Geburtstag in Weimar geehrt worden. Liszt sei bis heute in jeder Hinsicht ein europäisches Ereignis, sagte der deutsche Bundespräsident Wulff am Samstag bei einem Festakt im Deutschen Nationaltheater: "Die Kultur ist es, die Europa letztlich verbindet."
Zu seiner Zeit sei Liszt mit seinen Konzertreisen auch ein Auftrittskünstler gewesen - "ein Pop-Phänomen geradezu." Wulff dankte Thüringen, das dem Musiker ein Themenjahr mit rund 200 Veranstaltungen noch bis Ende Oktober widmet.
Liszt hatte Weimar, wo er seine wichtigsten Werke schrieb, nach der Goethe-Ära zu neuer kultureller Blüte verholfen. Er wurde am 22. Oktober 1811 im heute burgenländischen Raiding geboren, wo am heutigen Samstag ebenfalls große Feierlichkeiten abgehalten werden, und verstarb 1886 in Bayreuth.














