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    Zuletzt aktualisiert: 18.10.2011 um 14:25 UhrKommentare

    "Wintermärchen": Kunsthistorische Winterreise im Wiener KHM

    Im Kunsthistorischen Museum in Wien apert ein "Wintermärchen" aus. Viel kunsthistorische Dutzendware und ausgespartes Zeitgenössisches.

    Foto © APA

    Es könnte sicherlich nicht schaden, würden Ausstellungskuratoren ein wenig über ihren Tellerrand blicken. Ronald de Leeuw, bis 2008 Generaldirektor des weltberühmten Rijksmuseums in Amsterdam, zeichnet für die Großausstellung "Wintermärchen" im Kunsthistorischen Museum in Wien verantwortlich, die in Kooperation mit dem Kunsthaus Zürich auch dort in veränderter Form zu sehen sein wird.

    "Jäger im Schnee" als Aushängeschild

    Beginnend mit Illustrationen in mittelalterlichen Handschriften über die zentrale Ikone der Schau, Pieter Bruegels "Jäger im Schnee", bis hin zu nicht repräsentativen Beispielen zeitgenössischer Kunst (Anselm Kiefers "A.E.I.O.U.") hängt in den vier Sälen und neun Kabinetten des Kunsthistorischen kunsthistorische Dutzendware und kaum Relevantes. Joseph Beuys? nicht sonderlich bewegender "Schlitten" aus 1969 sei erwähnt.

    Die Frage, warum kein Alfons Walde in der Ausstellung hängt, beantwortete de Leeuw so: Vor zwei Jahren gab es in Bregenz die Schau "Schnee. Rohstoff der Kunst", und da war Walde eh vertreten. Legt man diese Logik auf die Theater um, dann hätten das Burgtheater und das Salzburger Landestheater überhaupt kein Recht, Neuinszenierungen von Schnitzlers "Das weite Land" zu präsentieren, wo doch das Theater in der Josefstadt in Wien Anfang 2010 dieses Stück in Koproduktion mit dem Klagenfurter Stadttheater herausgebracht hat.

    Die 180 Gemälde, Tapisserien, Keramiken und Preziosen aus der noch immer geschlossenen Kunstkammer (warum keine Fotos?) präsentieren den Winter als Inspirationsquelle für die bildende Kunst – den Winter als Symbol für Unfruchtbarkeit etwa oder in allegorischer Gestalt eines alten Mannes, der in einen Pelzmantel gehüllt versucht, seine Finger am Kaminfeuer zu wärmen.

    Klar fehlen nicht "große Namen" wie Albrecht Altdorfer über Peter Paul Rubens, William Turner, Francesco Goya, Caspar David Friedrich, Claude Monet, Vincent van Gogh oder Edvard Munch. Dennoch ist die willkürliche Präsentation ärgerlich, weil nicht nachvollziehbar, warum Arbeiten eines Ferdinand Hodler, Max Peintner oder Herbert Brandl et cetera fehlen.

    REINHOLD REITERER

    Fakten

    "Wintermärchen" Bis 8. Jänner, Di-So, 10-18 Uhr, Do 10-21 Uhr. Kunsthistorisches Museum Wien.

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