"Festival für Cocktailrobotik" zeigt Roboter einmal anders

Foto © www.roboexotica.org
Roboter, die Drinks mixen und servieren können, dazu möglicherweise noch Bar-Konversation führen und Zigaretten anzünden, zeigt die diesjährige Schau "Roböxotica 06 - Festival für Cocktailrobotik", die bis Samstag im Museumsquartier in Wien über die Bühne geht. Die Exponate zeichnen sich weniger durch High-tech und absolute Zuverlässigkeit, als durch Originalität aus. Das heurige Motto des parallel ausgetragenen Symposiums lautet "Dreams of Regulation: Kybernetik und Robotik als interdisziplinäre Universalwissenschaft".
Termin
"Roböxotica 06 - Festival für Cocktailrobotik", Ausstellung und Symposium im Museumsquartier in Wien, 5. bis 9. Dezember
Lockerer Zugang. Vielfach ist an den Exponaten der Inhalt eines Elektronik-Experimentierkastens ebenso wieder zu erkennen wie Teile aus einer Spielzeugschachtel oder einer Küchenschublade. "Wir haben einen lockeren Zugang zu technologischen Themen gewählt", sagte Mitorganisator Magnus Wurzer von "Shifz" bei einer Pressekonferenz am Dienstag in Wien. Auch müsse nicht alles sofort funktionieren, zumal man sich auf dem Low-Budget-Level bewege.
Zukunft. Im Mittelpunkt steht in diesem Jahr der Vergleich von Zukunftsvorstellungen der Vergangenheit mit der Gegenwart. So haben sich die Menschen in den 50er und 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts völlig andere Vorstellungen von der Roboter-Zukunft gemacht, als sie heute eingetroffen ist. Den allgegenwärtigen Service-Roboter gibt es längst noch nicht, dafür werden ernsthaft Maschinen für die Pflege alter Menschen angedacht.














