Noch viele Chancen und eine Schnauze
Vorletzte Qualirunde, bevor es bei der "Großen Chance" ins Halbfinale geht. Eine allerletzte Chance gibt es noch für 20 Ausgeschiedene.

Foto © APANeue Show, neue Chance: Ex-Starmaniac Tom Neuwirth aus Graz steht als Conchita Wurst bei der "Großen Chance" im Semifinale
Über sich selbst meint Rapper Sido zwar - unfreiwillig zweideutig - "In Österreich bin ich von der Beliebtheit her Dieter Bohlen", doch für die ORF-Castingshow und ihre im Schnitt 683.000 Fans ist der Juror ein Gewinn. Die Markenzeichen der Berliner Schnauze: kernige Sprüche sowie klare Ansagen, statt gekünstelter Diplomatie. Wobei, Diplomatie nichts Schlechtes ist. Nur gerade talentfreien Kandidaten, die sich zusätzlich noch maßlos überschätzen, sollte zumindest einmal die ungeschönte Wahrheit zugemutet werden dürfen.
Bisher stehen 16 Halbfinalisten fest, darunter auch die bemerkenswerte Conchita Wurst (alias Ex-Starmaniac Tom). Sido stieß sich zwar am Bart der "Kolumbianerin", ihre Céline-Dion-Schnulze würdige er aber dennoch mit einem verdienten Plus. Freitagabend wollen u. a. Ballakrobaten, Slackliner und (naturgemäß) Sänger ihre "große Chance" nützen. Darunter etwa Werner Otti aus Feldkirchen in Kärnten. Der 46-Jährige wird mit "Va, pensiero" aus Verdis "Nabucco" sein Glück versuchen.
Neun Finalisten
Für die drei Halbfinali, die ab 21, Oktober live ausgestrahlt werden, qualifizieren sich 36 Talente. Ab diesem Zeitpunkt bestimmt auch das TV-Publikum via Anruf und SMS mit, wer den 100.000 Euro einen Schritt näher kommt. Das Finale mit neun Kandidaten geht am 11. November über die Bühne der Rosenhügel Studios.
Eine zweite Chance aufs Semifinale gibt es für 20 knapp Ausgeschiedene: Am 8. und 15. Oktober stellt "Chili" je zehn "Gescheiterte" vor. Wer zurück in die Show soll, für die/den gilt es anzurufen.
Ein Porträt über Sido lesen Sie am Sonntag in unserer Lebensart.













