Alfred Komarek erhält Ehrenpreis des Buchhandels

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Der gebürtige Bad Ausseer Autor, Essayist und Erzähler Alfred Komarek erhält heuer den mit 10.000 Euro dotierten Ehrenpreis des österreichischen Buchhandels für Toleranz in Denken und Handeln. Verliehen wird ihm die Auszeichnung im Rahmen der vierten Ausgabe der "Buch Wien"-Messe am 11. November, wie Gerald Schantin, Präsident des Hauptverbandes des österreichischen Buchhandels (HVB), bekannt gab.
Laut Schantin ist die "Buch Wien" auch in diesem Jahr die "größte österreichische Branchenveranstaltung" mit mehr als 280 Ausstellern aus 13 Nationen, die sich auf 8.000 Quadratmetern in der Halle D des Messe Wien präsentieren werden. Das Angebot übertreffe das Vorjahr um rund 100 Veranstaltungen, wie Günter Kaindlstorfer, seit März neuer Programmdirektor der Messe und der gleichzeitig stattfindenden Lesefestwoche, anmerkte.
Insgesamt werden die Messe von 10.-13. November und die Lesefestwoche, die bereits am 7. November beginnt, knapp 260 Programmpunkte für Erwachsene und 130 für Kinder bieten können. Eröffnet wird die Lesefestwoche im Akademietheater vom deutsch-iranischen Autor Navid Kermani, der griechische Bestsellerautor Petros Markaris wiederum wird beim Auftakt der Messe "sehr pointiert Stellung nehmen zu Europa, Griechenland, der Wirtschaftskrise und der Kultur", ist sich Kaindlstorfer sicher.
Zu den Lesungen und Diskussionen in der ganzen Stadt sind ebenfalls Judith Schalansky mit ihrem aktuellen Bildungsroman "Der Hals der Giraffe" und Charlotte Roche mit ihrem neuen Buch "Schoßgebete" angekündigt. Auch Reinhold Messner, Christoph Ransmayer, Michael Glawogger oder Karim El-Gawhary werden zugegen sein. Im vergangenen Jahr verzeichnete die "Buch Wien" rund 28.000 Besucher.















