Hörbiger-Clan gemeinsam vor der Kamera
Wann sind schon Mutter, Sohn, Tante, Neffe, Cousin in ein Projekt involviert? Der ORF-ARD-Krimi "Meine Schwester" vereint die Herzstücke des Hörbiger-Clans.

Foto © APAMaresa und Christiane Hörbiger
Im Wiener Metrokino präsentierten am Dienstag die produzierende Mona Film und der erstausstrahlende ORF den schwarz angehauchten Krimi "Meine Schwester". Erstmals standen dabei die Schwestern Christiane und Maresa Hörbiger gemeinsam vor der Kamera. Christianes Sohn Sascha Bigler fungierte bei diesem vom Fernsehfonds Austria und der Fernsehfilmförderung des Filmfonds Wien mitproduzierten TV-Movie als Drehbuchautor (gemeinsam mit Axel Götz) und Regisseur. Und da aller guten Dinge mehr als drei sind, spielt Elisabeth Orths (dritte Hörbiger-Schwester) Sohn Cornelius Obonya, der Neffe der Hauptdarstellerinnen und Cousin des Regisseurs, einen ermittelnden Polizisten.
"Unabhängig vom Verwandtschaftsgrad waren hier hochgradige Profis am Werk", freut sich ORF-Fernsehfilmchef Heinrich Mis. Auch die übrige Besetzung (u. a. Simon Schwarz, August Zirner und die hoch talentierte Stella Butz) ist vom Feinsten.
Nach der Präsentation standen die Hörbiger-Schwestern Journalisten Rede und Antwort. Warum etwa kam es erst so spät zur allerersten Zusammenarbeit vor der Kamera? "Weil bis jetzt niemand etwas für uns zwei geschrieben hat. Wir haben eigentlich auch gar nicht daran gedacht", erzählt Christiane Hörbiger. "Umso spannender war es jetzt", ergänzt Maresa Hörbiger - sie arbeitete bisher hauptsächlich auf der Theaterbühne. Ob sie mit dem Film jetzt Blut geleckt hat? "Ich war ja nicht ganz neu in der Branche, ich habe im ,Romy'-Projekt die Magda Schneider gespielt. Aber ich habe jetzt wirklich ganz große Lust auf mehr bekommen, keine Frage." Auf die Frage der Kleinen Zeitung, ob jemand an einem weiteren Schwestern-Projekt schreibt, sagte Christiane Hörbiger: "Das haben wir auch schon ganz ordinär in eine Kamera gefragt. Wir hoffen von Herzen, dass vielleicht irgendwem etwas für, wenn ich das so sagen darf, alte Jungfern, die in Wien ihr Unwesen treiben, einfällt."
Features
Fakten
Sendetermin: ORF 2, 19. Oktober, 20.15 Uhr. Koproduzent ARD zeigt "Meine Schwester" erst im April 2012.
Christiane Hörbiger heute im NDR: "Wie ein Licht in der Nacht", 22 Uhr.















