Polanski holt Preis mit zwei Jahren Verspätung ab

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Der polnisch-französische Regisseur Roman Polanski holt am diesjährigen Zürich Film Festival den Tribute-Award ab, den er vor zwei Jahren wegen seiner Verhaftung nicht entgegennehmen konnte. Die USA hatten damals von der Schweiz die Auslieferung Polanskis gefordert, weil dieser 1977 eine Minderjährigen missbraucht haben soll.
Der Regisseur wurde darauf bei seiner Einreise in die Schweiz verhaftet und später zu Hausarrest in seinem Gstaader Chalet verurteilt. Im Juli 2010 wurde er freigelassen und seine Auslieferung abgelehnt. Die Schweizer Behörden hatten Zweifel an der Darstellung des Sachverhalts durch die USA, hieß es damals.
"Wir sind sehr stolz und geehrt, Roman Polanski nun endlich in Zürich empfangen zu können", teilt die Festivalleitung mit. "Wir sind große Bewunderer seines Werks und freuen uns, ihm den Ehrenpreis für sein Lebenswerk überreichen zu dürfen." Der Regisseur werde aber weder vor noch während des Festivals Interviews geben.
Im Anschluss an die nun nachgeholte Verleihung des Preises am 27. September feiert ein Überraschungsfilm Weltpremiere, wie die Veranstalter am Donnerstag ankündigten.














