Wien Museum lässt Zeichner Rudi Klein hochleben

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Für unterhaltsame Momente sorgt eine neue Ausstellung im Wien Museum am Karlsplatz: Ab Donnerstag, gibt es dort "Alles Gute. Rudi Klein. Eine kleine Zeitreise um den Zeichentisch" zu sehen. Zum 60. Geburtstag, den der Zeichner am 12. Mai gefeiert hat, lässt das Museum das Schaffen Kleins Revue passieren: Gezeigt wird eine exemplarische Auswahl an Cartoons und privaten Objekten.
Die Exponate wurden von Klein persönlich ausgewählt. "Ich habe versucht, einen Querschnitt, so eine Art Best of, zu bieten und wollte einfach eine Ausstellung machen, die einen gewissen Unterhaltungswert hat", erklärte er am Mittwoch im APA-Gespräch. Zu sehen gibt es unter anderem Zeichnungen und Illustrationen, die er als Ivan, Ruud, Olf, Rhoemheld oder Rudi für die Magazine "Profil" und "Titanic", die Wochenzeitung "Falter" oder für die Tageszeitung "Standard" schuf. Zwischen den gerahmten Objekten hängen auch Zettelchen mit Zeichnungen und Sprüchen, wie etwa "Ich habe eine Mission! Welche? Egal".
Kleins Werke haben hohen Wiedererkennungswert: Die Figuren basieren auf geometrischen Formen, sind oft eiförmig und einfach gehalten. Der gebürtige Floridsdorfer betonte im APA-Gespräch, dass er "nie bewusst auf einen Stil hingearbeitet" habe: "Mir geht's immer um die gute Idee. Da ist der Stil und die Ausführung sekundär."
Neben den Zeichnungen gibt es in der "Alles Gute"-Schau auch teils kuriose Objekte zu sehen - so etwa ein Ei aus Stein. Dieses sei "Quelle zahlreicher Eier-Witze", heißt es im Text dazu. Ausgestellt ist auch ein Briefwechsel zwischen dem damaligen Nationalratspräsidenten Khol und Klein. 2004 wandte sich Khol mit der Bitte an ihn, für eine Festschrift an den damaligen Bundeskanzler Schüssel eine Kanzler-Karikatur beizusteuern. Es sei ihm eine Ehre, antwortete Klein, das Honorar von 175.000 Euro werde er "selbstverständlich zu einem großen Teil einem karitativen Zweck zuführen".
Die Schau im Wien Museum läuft bis 13. November. Rund um das Museum gibt es Exposituren, so wird etwa Kleins Atelier im Bezirk Wieden als "Museumsshop ohne Museum" geführt.















