Ai Weiwei fühlte sich in Haft "dem Tode nahe"

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Der chinesische Künstler Ai Weiwei fühlte sich während seiner zweimonatigen Haft "dem Tode nahe". Ai Weiwei sei in einer Zelle zahlreichen Methoden ausgesetzt worden, die seinen Willen brechen sollten, zitierte die BBC am Donnerstag einen nicht namentlich genannten Bekannten des Künstlers, der mit diesem gesprochen habe. Ai Weiwei darf seit seiner Freilassung Ende Juni keine Interviews geben.
Dem 54-Jährigen werfen die chinesischen Behörden Steuervergehen vor. Seine Familie sieht den wahren Grund für die Festnahme im April allerdings in seiner Kritik am kommunistischen Regime.
Während seiner Zeit in Haft sei Ai Weiwei Dutzende Male befragt worden, sagte der Bekannte der BBC. Dabei sei es selten um Steuerfragen gegangen. Stattdessen sei darüber gesprochen worden, dass Ai Weiwei versuche, den Staat umzustoßen. Ai Weiwei habe nicht nach draußen gedurft, in seine winzige Zelle sei kaum Licht gekommen. Er stand unter ständiger Beobachtung und habe sich mehrfach gefühlt, als sei er "dem Tode nahe".















