Türkische Museen platzen aus allen Nähten
Erfolge der türkischen Polizei im Kampf gegen Diebe antiker Kunstschätze lassen die Lagerräume einiger Museen des Landes aus allen Nähten platzen. Im vergangenen Jahr seien gut 68.000 historische Kunstgegenstände sichergestellt worden, berichtete die Zeitung "Radikal" am Montag. Bei den Polizeiaktionen wurden fast 5.000 Verdächtige festgenommen.
Allein im Archäologischen Museum von Istanbul lagern demnach 25.000 antike Fundsachen. Erst nach dem Ende der Gerichtsverfahren gegen die jeweiligen Beschuldigten könnten die Kunstgegenstände an die Eigentümer zurückgegeben oder auf die zuständigen Museen verteilt werden, so "Radikal". Die große Zahl der Fälle sorge für einen solchen Stau, dass viele Kunstgegenstände im Istanbuler Museum in offenen Kisten und ohne die eigentlich notwendigen Schutzmaßnahmen gelagert werden müssten. Die türkischen Behörden gehen seit einigen Jahren verstärkt gegen den illegalen Handel mit Kunstgegenständen aus ihrem hethitischen, griechischen, römischen und byzantinischen Erbe vor.














