Studenten schrieben Groschenroman
15 Studierende und Uni-Kursleiter schrieben Klagenfurter Kneipen-Krimi.

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Viele KöchInnen verderben den Brei? Nicht unbedingt - obwohl ein anspruchsvolles Menu auf der Speisekarte stand: "Der Groschenroman - Ein Kulturphänomen am Beispiel des Klagenfurter Kneipen-Krimis". In der Germanistik-Lehrveranstaltung von Roland Zingerle ließen sich zwölf Frauen und drei Männer nicht nur auf die Theorie ein, sondern wagten auch den Ausflug in die Praxis und schrieben selbst einen Groschenroman. "Ausgekegelt" erscheint wie die früheren 18 Kneipen-Krimis im Verlag Heyn und wird heute um 19 Uhr er in der Uni (Raum Z 1.09, Haupteingang) vorgestellt. Dabei wird jeder Co-Autor fünf Minuten aus seinen Passagen vorlesen.
Trivialität als Zauber
"Groschenromane gelten als billige Trivialliteratur, bei der viele die Nase rümpfen", sagt Zingerle. "Das Triviale macht aber auch den Zauber eines Groschenromans aus - er nimmt sich kein Blatt vor den Mund, ist dichter dran an Sprache und Leben."
Zingerle war überrascht von der Kreativität, Disziplin und dem "schrägen Humor" seiner Mit-Autoren. Einmal musste er das Bier-Reinheitsgebot verteidigen: "Jemand hat einen Bierzusatz vorgeschlagen, der verhindert, dass man Alkohol im Blut nachweisen kann - aus einem Putzmittel-Gemisch." Originell, aber keine gute Idee für jemanden, dessen Groschenroman-Reihe von Puntigamer gesponsert wird . . .















