Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
  • Zur Kärnten-Ausgabe
  • 29. August 2014 01:18 Uhr | Als Startseite
    Neu registrieren
    Haas: "Ich bin wohl Brenners Hotel Mama" Komparsen im Postamt Graz im Landhaushof Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Kultur & Medien Nächster Artikel Haas: "Ich bin wohl Brenners Hotel Mama" Komparsen im Postamt Graz im Landhaushof
    Zuletzt aktualisiert: 28.06.2011 um 13:15 UhrKommentare

    Freude über Pfahlbauten als Weltkulturerbe

    Foto © APA

    Das Welterbekomitee der UNESCO hat am Montag in seiner 35. Sitzung in Paris die "Prähistorischen Pfahlbauten um die Alpen" in die Liste des Welterbes aufgenommen. Die neue Eintragung umfasst insgesamt 111 Fundstellen aus sechs Ländern. Fünf Fundstellen befinden sich in Österreich: die Pfahlbausiedlung inmitten des Keutschacher Sees in Kärnten, drei Fundstellen im Attersee sowie eine im Mondsee.

    In Kärnten herrschte am Dienstag Begeisterung über die Ernennung. "Das bringt unter anderem erheblichen Nutzen für die Forschung", erklärte Paul Gleischer, Leiter der Abteilung für Ur- und Frühgeschichte am Landesmuseum Kärnten. Touristischen Nutzen für seine Gemeinde erwartet sich Keutschachs Bürgermeister Gerhard Oleschko. Er will nun die neue Bekanntheit der Pfahlbauten sofort nutzen. Geht es nach seinen Plänen, werden spätestens im kommenden Jahr Nachbauten der prähistorischen Gebäude am Keutschacher See eröffnet. Funde aus den Siedlungen sind bisher am Gemeindeamt ausgestellt worden.

    Besonders bemerkenswert ist jene Pfahlbausiedlung, die mitten im Keutschacher See lokalisiert wurde. Mit Hilfe der sogenannten Dendrochronologie sei es gelungen, das Jahr der Errichtung der Siedlung exakt zu datieren. "Sie wurde im Jahr 3.949 vor Christus - also am Beginn der Kupferzeit - gebaut", sagte Gleischer gegenüber der APA. Damit gilt die Fundstelle als älteste gefundene Pfahlbausiedlung Österreichs. Eine weitere Besonderheit ist die Lage der Siedlung mitten im See. "Die meisten wurden nämlich im Uferrandbereich gebaut", so Gleischer.

    Auch Walter Kastinger, Bürgermeister von Attersee, freute sich, dass drei Pfahlbausiedlungen im gleichnamigen oberösterreichischen See künftig besonderen Schutz genießen. "Das Weltkulturerbe soll auch auf irgendeine Art und Weise sichtbar gemacht werden", so das Gemeindeoberhaupt zum touristischen Effekt. Kastinger kann sich eine "schonende und nachhaltige Nutzung" vorstellen, wie er auf APA-Anfrage sagte.

    Quelle: APA

    Mehr Kultur & Medien

    Mehr aus dem Web

      Kultursommer

      In diesem Sommer erwartet Kulturfreunde wieder eine Fülle an Veranstaltungen – Mitglieder des Kleine Zeitung-Vorteilsclub können viele davon zu ermäßigten Preisen besuchen.

      KLEINE.tv

      Gartenzwerge-Casting im Stadttheater Klagenfurt

      Regisseur Olivier Tambosi und das Klagenfurter Stadttheater riefen zum g...Noch nicht bewertet

       

      Events & Tickets

      Die besten Events in Kärnten und der Steiermark. Plus: Tickets für alle Veranstaltungen in ganz Österreich online bestellen.



      Kultur-Fotoserien

      Alma - Musikfestival Red Bull Ring Spielberg 

      Alma - Musikfestival Red Bull Ring Spielberg

       

      World Press Photo

      AP/Paul Hansen

      Erschütternde Augenblicke: Männer halten eine Zweijährige und ihren drei Jahre alten Bruder in den Armen: Beide Kinder starben bei einem israelischen Luftangriff. Diese und ähnlich bewegende Aufnahmen überzeugten eine internationale Jury.

       

      Kino-Fotoserien

      Filmfestspiele Venedig: Die Stars trudeln ein 

      Filmfestspiele Venedig: Die Stars trudeln ein

      Bibliothekenführer

      APA


      Seitenübersicht

      Zum Seitenanfang
      Bitte Javascript aktivieren!